Osterholzer Stadtwerke unterstützen Lilienthaler bei der Gebäudetrocknung

Lilienthal (osw). Rund um die Weihnachtstage und den Jahreswechsel war die Situation in Lilienthal sehr angespannt. Der Wasserstand von Wümme und Wörpe war kritisch hoch und im Verlauf des sogenannten „außergewöhnlichen Ereignisses“ kam es dazu, dass der Deich an unterschiedlichen Stellen durchlässig wurde. Eine Vielzahl von Gebäuden mussten evakuiert und Lilienthalerinnen und Lilienthaler ihr Zuhause aufgrund des Hochwassers plötzlich verlassen.

Ergänzend zu offiziellen Unterstützungsleistungen von Bund oder Land etc. ist es auch den Osterholzer Stadtwerken ein Anliegen, betroffene Kundinnen und Kunden bei den Wiederherstellungsarbeiten zu unterstützen. So werden bei einer Vielzahl von Gebäuden Trocknungsgeräte zum Einsatz kommen, um die Feuchtigkeit aus den Gebäuden zu ziehen. Diese Geräte verursachen einen nicht unerheblichen Stromverbrauch. Der regionale Energieversorger stellt hierfür einen „Hochwasserfond“ in Höhe von 100.000 Euro bereit, um betroffene Lilienthalerinnen und Lilienthaler für diese Trocknungsarbeiten unbürokratisch finanziell zu unterstützen.

Für die Inanspruchnahme des Fonds gibt es nur fünf Voraussetzungen:

  1. Das Gebäude liegt im Überflutungsgebiet der Gemeinde Lilienthal und es liegt ein geeigneter Nachweis zur Überflutung vor (z.B. ein Foto des Kellers).
  2. Die Lilienthalerin/der Lilienthaler ist zumindest seit dem 01. Januar 2024
    aktiver Stromkunde bei den Osterholzer Stadtwerken.
  3. Es liegt ein Nachweis über die Nachrangigkeit zu eigenen Versicherungs- und/oder offiziellen Unterstützungsleistungen für gleichartige Leistungen vor.
  4. Es liegt ein kWh-Nachweis über die Nutzung des Trocknungsgerätes vor, welches von entsprechenden Trocknungsunternehmen gestellt wird.
  5. Die Anfrage nach Unterstützung ist bis zum 31. März 2024 bei den Osterholzer Stadtwerken eingegangen.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so erhalten Lilienthaler Kundinnen oder Kunden der Osterholzer Stadtwerke den kWh-Verbrauch der Trocknungsgeräte, maximal 1.000 Euro pro Objekt, auf der nächsten Jahresverbrauchsabrechnung gutgeschrieben.

Geschäftsführer Christian Meyer-Hammerström hält es für selbstverständlich, diese Unterstützung auf die Beine zu stellen: „Als Lilienthaler habe ich hautnah mitbekommen, was zum Jahreswechsel hier vor Ort los war. Die Sorgen, auch finanzieller Natur, waren und sind immens. Als Osterholzer Stadtwerke haben wir das Hochwasser aus technischer Sicht eng begleitet und für uns gehört es zum Selbstverständnis, auch im Nachgang die Menschen weiter zu begleiten und für sie da zu sein. Und mit 100.000 Euro kommen wir schon ein ganzes Stück weit.“.

Betroffene Kundinnen und Kunden können sich bei Fragen oder einer Inanspruchnahme bei den Osterholzer Stadtwerken unter der Rufnummer 04791/809 999 oder per Mail an hochwasser@osterholzer-stadtwerke.de melden.

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T. 04791 809-999


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Haushaltseinsparungen der Bundesregierung führen zu Anstieg der Grundversorgungstarife

Osterholz-Scharmbeck (osw). Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes und die daraus resultierenden Einsparungen im Bundeshaushalt zeigen zum 01. Januar 2024 bereits ihre ersten Auswirkungen in der Energiebranche.

Zum Jahreswechsel ergeben sich Änderungen der staatlich regulierten Preisbestandteile. So erhöhen sich beim Strompreis ab Januar 2024 durch den Wegfall der Unterstützung des Bundes u.a. für den Netzausbau die Übertragungsnetzentgelte sowie die §19-Umlage. Mit der §19-Umlage wird beispielsweise die stromintensive Industrie unterstützt, die sich nunmehr um etwa 60 Prozent erhöht. Bei Erdgas wurden die Gasspeicherumlage sowie der CO2-Preis erhöht. Diese Erhöhungen der staatlich regulierten Preisbestandteile können die Osterholzer Stadtwerke nicht auffangen und müssen, wie vermutlich alle anderen Marktteilnehmer, die Grundversorgungstarife anpassen. Die Erhöhung erfolgt ausschließlich in den Grundversorgungstarifen zum 01. März 2024 und exakt in direkter Höhe der Anpassungen der staatlichen Umlagen und Abgaben.

Von der Erhöhung sind ca. 10.000 grundversorgte Haushalte, entsprechend 25% betroffen.

Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Erdgasverbrauch von 18.000 kWh steigt der Preis je Kilowattstunde Erdgas somit ab dem 01. März 2024 um rund 0,88 Cent brutto auf insgesamt 11,91 Cent in der Erdgas-Grundversorgung. Der jährliche Grundpreis für den Zähler von 106,68 Euro bleibt konstant. Damit steigen die monatlichen Gesamtkosten um 1,95 Euro auf 187,54 Euro, entsprechend ca. 1,1 %. Allen hier genannten Berechnungen liegt die derzeit gültige Mehrwertsteuer von 7% zugrunde.

Die Preisentwicklung wirkt sich für die grundversorgten Strom-Kunden der Osterholzer Stadtwerke wie nachfolgend dargestellt aus: Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden steigt der Preis je Kilowattstunde Strom somit ab dem 01. März 2024 um 0,74 Cent auf insgesamt 42,25 Cent im Grundversorgungstarif „Der Einsteiger“. Der jährliche Grundpreis für den Zähler von 72,82 Euro bleibt konstant. Damit steigen die monatlichen Gesamtkosten um rund 1,85 Euro auf 111,69 Euro, entsprechend ca. 1,7%. 

Die Stadtwerke-KundInnen in den Grundversorgungstarifen werden ausführlich über die hier dargestellten Entwicklungen informiert. Da ebenfalls die Energiepreisbremsen zum 31. Dezember 2023 ausgelaufen sind, erfolgt keine „Deckelung“ der Preise mehr.

Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke GmbH & Co. KG, bedauert die Entwicklung: „Die Anpassung der staatlichen Umlagen können wir nicht auffangen. Die Anpassung beruht ausschließlich auf dem Urteil aus Karlsruhe und den daraufhin getroffenen Entscheidungen der Bundesregierung.“.

Für Fragen stehen die Osterholzer Stadtwerke selbstverständlich zur Verfügung. Alle Kundenanliegen können wie gewohnt telefonisch (04791 809 999), schriftlich per Mail (service@osterholzer-stadtwerke.de), per WhatsApp (04791 809 222) oder postalisch (Osterholzer Stadtwerke, Am Pumpelberg 4, 27711 Osterholz-Scharmbeck) übermittelt werden.

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Am Pumpelberg 4

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Ermittlung von Fehlanschlüssen bei der Grundstücksentwässerung

(Osterholz-Scharmbeck). Der Herbst hat es deutlich gemacht: Regenereignisse werden extremer. Die Regenmassen haben teilweise zu einer Überlastung der Kanalisation und in der Folge auch der Kläranlage geführt. Nun beauftragt die Stadt Osterholz-Scharmbeck die Osterholzer Stadtwerke mit der Überprüfung des Kanalnetzes auf Fremdeinleiter und Fehlanschlüsse, um Überlastungen zukünftig vorzubeugen. Ab Montag, dem 04. Dezember werden durch eine beauftragte Fachfirma „IGK Abwassertechnik“ entsprechende Untersuchungen am Kanalnetz in den Bereichen rund um die Straßen „Am Reithbruch“, „Am Brande“, „Bargten“ und „Zum Ellerbrook“ in Osterholz-Scharmbeck begonnen und je nach Fortschritt in weiteren Bereichen des Stadtgebietes fortgesetzt. Witterungsbedingt können die Arbeiten bis zu zwei Wochen andauern.

Die Arbeiten erfolgen auf Grundlage der Abwasserbeseitigungssatzung der Stadt Osterholz-Scharmbeck. Den Mitarbeitern der ausführenden Firma ist der Zutritt zum Grundstück und zu der Entwässerungsanlage zu gewähren.

Die Osterholzer Stadtwerke investieren in diesem Jahr rund zwei Millionen Euro im Bereich der Entwässerung. Insgesamt hat das Schmutz- und Regenwasser-Kanalnetz von Osterholz-Scharmbeck eine Länge von rund 300 Kilometern.

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Über 500 Stimmen für Klimaschutz-Projekte

16.000 Euro gehen an vier Einrichtungen

„Das war eine spannende Abstimmung. Wir freuen uns über die vielen Stimmen und das große Engagement der fünf Bewerber für den Klimaschutz“, erklärt Carolin Novak aus dem Marketing-Team der Osterholzer Stadtwerke. „Über 500 Kunden haben ihre Stimme für ihr regionales Lieblingsprojekt abgegeben.“ Jede Stimme ist Geld wert (etwa 30 Euro). Insgesamt fließen 16.000 Euro aus dem Ökostrom-Fördertopf für das Jahr 2023.

Die meisten Stimmen (191) erhielt die freie Walddorfschule in der Lindenstraße von Osterholz-Scharmbecker. Die Gewinnsumme von rund 5.700 Euro dient für eine neue Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher. Damit will die Schule ihren Strombedarf fast vollständig decken. Auf Platz zwei mit 155 Stimmen folgt der SV Lilienthal / Falkenberg. Die 4.600 Euro nutzt der Verein, um seine vier Fußballplätze mit sparsamen und flexiblen LED-Flutlicht auszustatten. Rund 3.500 Euro erhält das Ritterhuder Gymnasium in der Riesschule für die Umrüstung der Aula von energiefressenden Halogenstrahlern auf energieeffiziente LED-Strahler.

Der Verein Hu’e Mobil aus Ritterhude freut sich über rund 1.500 Euro, um den kostenlosen Elektro-Lastenrad-Verleih zu verlängern. Für die Durchführung von Workshops zur Motivationsförderung und Ideengewinnung zur Reduzierung von Treibhausgasen hätte Markus Wrede rund 360 Euro erhalten. Er verzichtete auf das Fördergeld, welches auf die übrigen vier Teilnehmer aufgeteilt wurde.

Von jeder verbrauchten Kilowattstunde der Stadtwerke-Kunden aus Wind- oder Wasserkraft gehen 0,025 Cent an die Klimaschutzprojekte im Landkreis Osterholz, von denen stets möglichst viele Menschen profitieren.

Hintergrund-Information

Der regionale Energieversorger liefert an seine Tarifkunden 100%igen Öko-Strom mit Herkunftsnachweis des Umweltbundesamtes. Für jede verbrauchte Kilowattstunde des Ökostroms fließen seit Ende 2017 Jahren 0,025 Cent in den Nachhaltigkeits-Fond. Bürger, Vereine, Gruppen oder Institutionen können ihre Idee für ein CO2-Spar-Projekt einreichen. Insgesamt hat der regionale Energieversorger bereits nunmehr 36 gemeinnützige Projekte mit insgesamt über 82.000 Euro gefördert.

Die Gewinner 2023 mit ihren nachhaltigen Ideen:

Freie Waldorfschule Lindenstraße
Sonne einfangen für alle Klassen

Die Freie Waldorfschule Lindenstraße ist eine Gesamtschule mit 226 Schülerinnen und Schülern sowie ca. 45 Lehrkräften und Wirtschaftspersonal. Die Schule ist in der Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins Schulverein Freie Schule Lindenstraße e.V.. Die Schulgemeinschaft aus ca. 160 Elternhäusern der Region engagiert sich in Arbeitsgruppen zu allen möglichen Themen, um die Gestaltung der Schule nachhaltig und ressourcenschonend auszurichten. „Wir wollen unseren Kindern gemeinschaftlich zeigen, wie dies in der heutigen Zeit umsetzbar ist. Das mit Ihrer Kollegin Frau Joana Ahrens (Osterholzer Stadtwerke) geplante Projekt einer PV-Anlage mit Batteriespeicher auf dem Dach unserer Turnhalle soll mit 49kwp den Stromverbrauch unserer Schule fast vollständig decken“, lautet es im Bewerbungsschreiben.

„Im Zuge dessen würden wir gerne den entstandenen Überschussstrom für das Laden von E-Mobilität der Angestellten und Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellen. Dabei ist auch die Ladeinfrastruktur für E-Bikes geplant. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!“

SV Lilienthal / Falkenberg
LED Flutlicht

Das Schoofmoorstadion, die beiden Nebenplätze und der vierte Fußballplatz an der Mauerseglerstraße sollen im Jahr 2024 auf LED Flutlicht umgestellt werden. Der Klimaschutz wird durch den deutlich reduzierten Stromverbrauch von LED erreicht. Darüber hinaus lassen sich mit der neuen Anlage Spielfelder nach Bedarf beleuchten (z.B. eine Spielhälfte, der Strafraum, die Tartanbahn) und es gibt auch unterschiedliche Helligkeitsstufen. Darüber hinaus ist die Gemeinnützigkeit gegeben, weil die „eingetragenen Vereine“ von dieser Investition profitieren. Alleine kann ein Fußballverein mit 550 Mitglieder so ein Investment nicht stemmen, heißt es in dem Antrag.

Gymnasium Ritterhude
Austausch der Halogenstrahler in der Aula

In der Riesschule (Gymnasium Ritterhude) befinden sich in der Bühnenbeleuchtung noch alte Halogenstrahler. Um den enormen Energieverbrauch dieser zu senken, wollen die Verantwortlichen diese gerne gegen energieeffiziente LED-Strahler austauschen. Durch einen Austausch profitieren die Schüler des Faches „Darstellendes Spiel“ und auch die Zuschauer (Schüler, Eltern, Bürger Ritterhudes), da neue LED-Strahler neben der Energieeinsparung auch für präzisere Ausleuchtung sorgen. Daneben finden auch andere Veranstaltungen (Abiturverleihung u.ä.) in der Aula statt.

Hu’e Mobil e. V.
Ein Lastenrad für Ritterhude

„Seit März 2023 machen wir sehr positive Erfahrungen mit einem uns vom Landkreis Osterholz im Rahmen eines Projektes der Metropolregion Nordwest zur Verfügung gestellten E-Lastenrades. Dieses kann über unser Buchungsportal „www.hue-mobil.de“ stundenweise gebucht und anschließend z. B. für Einkäufe, kleine Transporte oder auch den Sonntagsausflug mit der ganzen Familie genutzt werden. In dem Lastenkorb ist Platz für einen umfangreichen Einkauf einschließlich Getränkekisten oder auch bis zu vier Kleinkinder (mit Sicherheitsgurten)“, heißt es im Antrag.

„Das Projekt ist leider auf 6 Monate begrenzt. Nachdem wir jetzt feststellen konnten, wie gut das Angebot angenommen wird, würden wir im Anschluss gerne weiterhin ein Lastenrad für die gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung stellen“, lautet der Wunsch aus Ritterhude.

Markus Brede (er hat nachträglich auf die Auszahlung des Fördergelds verzichtet)
Reduktion der Treibhausgasemissionen im Landkreis Osterholz

„Der Klimawandel betrifft uns spürbar alle. Wir sind gleichzeitig durch unsere Lebensweise Ursache der Klimaveränderung in den vergangenen 250 Jahren. Innerhalb dieses Jahrzehnts muss vor allem der Ausstoß von Treibhausgasen auf Null reduziert werden. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam bewältigt werden“, lautet der Antrag. Deshalb sei es von großer Bedeutung auf kommunaler und Kreisebene die Betroffenen zu beteiligen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam vor Ort Ideen und Lösungen zu entwickeln, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Das geschätzte CO2 Reduktionspotenzial des Landkreises liegt durch Umstellung der Gas- und Ölheizungen auf mit grünem Strom betriebene Wärmepumpen, Installation von PV-Anlagen und Umstellung auf elektrische Mobilität bei ca. 300.000 t/Jahr. Es soll eine Interessensgruppe/Netzwerk gegründet werden, die durch Workshops und Schulungen mögliche CO2-Einsparpotentiale identifizieren.

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544 Läufe für den guten Zweck

Trotz heißer Temperaturen erhält der virtuelle Lauf erneut eine überwältigende Resonanz

Osterholz-Scharmbeck. Mit dem „OHZ-Sommernachtslauf“ sollte die Tradition der großen Laufveranstaltungen in der Kreisstadt bereits in 2020 neu aufgelegt werden. Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass Großveranstaltungen in den vergangenen Jahren nicht möglich waren. Das Organisations-Team der Osterholzer Stadtwerke wollte dennoch am Format festhalten und hat seitdem virtuelle Spendenläufe zugunsten des SOS-Kinderdorfes Worpswede durchgeführt – und das durchaus erfolgreich.

Am 24. Juni 2023 sollte dann die Live-Premiere anstehen: Unter dem Motto: „Mitfiebern. Mitmachen. Mitlaufen.“ und für den guten Zweck haben die Osterholzer Stadtwerke zur Laufveranstaltung mit Start am Campusgelände eingeladen. Dem Aufruf zum gemeinsamen Laufen live und in Farbe sind jedoch zu wenig Menschen gefolgt. Somit fand die Charity-Aktion erneut in mittlerweile bewährter Variante statt: In der Zeit von Freitag, 23. bis Sonntag 25. Juni riefen die Osterholzer Stadtwerke somit zum virtuellen Laufwochenende auf. „Wer in dem Zeitraum in unserem schönen Landkreis laufen oder walken gegangen ist, der konnte uns und dem SOS-Kinderdorf-Worpswede ein Bild davon zukommen lassen. Ob Selfie, ein Bild der Sportuhr oder der Strecke war dabei völlig egal. Die Teilnahme war ganz einfach: Keine Anmeldung, keine Teilnahmegebühr – einfach starten und uns ein Bild zukommen lassen. Einzige Bedingung: Die Strecke musste mindestens 5 km betragen.“, so Carolin Novak, Mitarbeiterin der Osterholzer Stadtwerke.

Erwartungen wurden übertroffen

Mails und Posts bei Facebook und Instagram gingen auch in diesem Jahr wieder nahezu pausenlos ein: „Wow, wir sind überwältigt!“: Das engagierte Orga-Team ist von der Resonanz überwältigt. 544 Läufe wurden an dem Wochenende zugunsten des SOS-Kinderdorfs Worpswede absolviert. „Das war erneut eine überwältigende Leistung“, freut sich Berenice Scharf vom SOS Kinderdorf-Team, denn das Ergebnis aus dem Vorjahr (440 TeilnehmerInnen) wurde um über 100 Läuferinnen und Läufer getoppt. Das SOS-Kinderdorf Worpswede war ganz gerührt von der großartigen Unterstützung. „Unser Instagram-Account stand gar nicht still vor lauter Benachrichtigungen über Laufbilder. Unsere Finger haben an dem Wochenende geglüht vom Reposten der Einsendungen. Wir haben uns riesig darüber gefreut, dass das dritte Mal in Folge so viele Laufbegeisterte und ganze Vereine für unsere Kinder unterwegs waren. Vielen, vielen Dank dafür!“.

Auch Carolin Novak vom regionalen Energieversorger freut sich über das Ergebnis: „Man hat bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemerkt, dass sie unbedingt etwas Gutes tun wollen um das SOS-Kinderdorf Worpswede zu unterstützen. Jeder einzelne Lauf hat geholfen. Und das alle TeilnehmerInnen Ihre Laufzeiten flexibel ansetzen konnten war gerade bei den hohen Temperaturen wieder ausschlaggebend für den Erfolg.“

Für 100 Teilnehmer an dem Wochenende wären 500 Euro gespendet worden, für 250 schon 1.000 Euro und nun fließt (weil die 500er Grenze überschritten wurde) die Spendensumme von 2.000 Euro an das SOS-Kinderdorf. 

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Strom- und Gaspreissenkung zum 01. Oktober 2023

Osterholz-Scharmbeck (osw). Gute Nachrichten für alle Kundinnen und Kunden der Osterholzer Stadtwerke: Der regionale Energieversorger senkt zum 01. Oktober 2023 die Preise für Strom und Erdgas.

Die kurzfristigen Großhandelspreise sind in den vergangenen Wochen zunehmend gesunken.   Da der regionale Energieversorger die Energie stets in Teilmengen und lange im Voraus einkauft, wirken sich kurzfristige Schwankungen an den Handelsmärkten abgeschwächt aus. Im vergangenen Jahr hat diese Strategie die gestiegenen Kosten stark ausgeglichen. Bei fallenden Preisen führt die Beschaffungsstrategie hingegen dazu, dass diese nicht sofort weitergegeben werden können. „Durch die in der Vergangenheit getroffenen Risikovorsorgen ist es uns jedoch möglich, die Preise zu stützen und rechtzeitig zu Beginn der Heizperiode ab Oktober 2023 zu senken.“, freut sich Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke.

Zum 01. Oktober 2023 sinken die Strom- und Erdgaspreise sowohl in den Grundversorgungstarifen sowie in dem Sondertarif „Der Clevere“ für Strom und Erdgas. Die Preise des Laufzeit-Vertrages „Festpreis“ bleiben stabil. Der Energieversorger bietet die Cleveren und Festpreis-Tarife für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Osterholz an.

Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Erdgasverbrauch von 18.000 kWh sinkt der Preis je Kilowattstunde Erdgas somit ab dem 01. Oktober 2023 um rund 1,52 Cent brutto auf insgesamt 10,90 Cent in der Erdgas-Grundversorgung. Der jährliche Grundpreis für den Zähler von 106,68 Euro bleibt konstant. Damit sinken die monatlichen Gesamtkosten um 22,81 Euro auf 172,38 Euro, entsprechend ca. 11,7 %.

Der Clevere Erdgastarif liegt mit 10,26 Cent je Kilowattstunde für den o.g. Musterhaushalt 1,52 Cent unter dem vorherigen Preis. Bei einem jährlichen Grundpreis von 106,68 Euro sinken die monatlichen Kosten hier um 22,81 Euro auf 162,75 Euro, entsprechend ca. 12,3%.

Auch die Strompreise sinken: Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden sinkt der Preis je Kilowattstunde Strom somit ab dem 01. Oktober 2023 um rund 0,5 Cent auf insgesamt 39,29 Cent in der Strom-Grundversorgung. Der jährliche Grundpreis für den Zähler von 72,82 Euro bleibt konstant. Damit sinken die monatlichen Gesamtkosten um rund 1,25 Euro auf 104,30 Euro, entsprechend ca. 1,2%.

Eine ähnliche Entwicklung stellt sich beim Cleveren-Stromangebot ein: Er sinkt ebenfalls um 0,5 Cent auf 37,68 Cent je Kilowattstunde. Bei einem konstanten Grundpreis von 91,52 Euro im Jahr liegen die monatlichen Kosten hier bei 101,82 Euro und somit ebenfalls 1,25 Euro geringer (1,2%).

Das sicherste Angebot bleibt der neue Festpreis mit Gültigkeit ab dem 01. Oktober 2023 und Preissicherheit (ausgenommen Steuern, Umlagen, Abgaben) bis zum 30. Juni 2025. Die Preise liegen hier bei Strom und Erdgas auf gleichem Preisniveau der Cleveren-Tarife.

 Alle detaillierten Preisinformationen werden ab Mitte August auf der Website unter www.osterholzer-stadtwerke.de veröffentlicht.

Für Fragen stehen die Osterholzer Stadtwerke selbstverständlich persönlich in einem der sieben Kundenzentren, telefonisch, per Mail oder WhatsApp zur Verfügung. Aktuell erreichen den Energieversorger sehr viele Anrufe aufgrund der Lage am Energiemarkt, weshalb es zu längeren Wartezeiten bei der telefonischen oder persönlichen Beratung kommen kann. Die Stadtwerke bitten um Verständnis und werden jedes Kundenanliegen schnellstmöglich bearbeiten.

 

Die Preise im Überblick:

STROM | SONDERVERTRÄGE

 

BESONDERHEITEN

VERBRAUCH

in kWh

GRUNDPREIS

EUR / Jahr

ARBEITSPREIS

Cent / kWh

Netto

Brutto

Netto

Brutto

DER CLEVERE
Unser flexibles Angebot, mit dem Sie automatisch immer die günstigste Preisklasse zahlen. Flexibel dank kurzer Vertrags-laufzeiten von einem Monat.

0 – 1.989

ab 1.990

61,19

76,91

72,82

91,52

32,45

31,66

38,62

37,68

DER CLEVERE-FEST

Laufzeit bis 30.06.2025.

Mit unserem Festpreis-Angebot geben wir Ihnen Sicherheit und Stabilität für die Stromkosten.

0 – 1.989

ab 1.990

61,19

76,91

72,82

91,52

32,45

31,66

38,62

37,68

DER EINSTEIGER
Unser sicherer Grundversorgungstarif

ab 0

61,19

72,82

33,02

39,29

 

ERDGAS | SONDERVERTRÄGE

 

BESONDERHEITEN

VERBRAUCH

in kWh

GRUNDPREIS

EUR / Jahr

ARBEITSPREIS

Cent / kWh

Netto

Brutto

Netto

Brutto

DER CLEVERE
Unser flexibles Angebot, mit dem Sie automatisch immer die günstigste Preisklasse zahlen. Flexibel dank kurzer Vertragslaufzeiten von einem Monat.

0 – 1.886

1.887 – 8.931

ab 8.932

23,80

60,40

99,70

25,47

64,63

106,68

10,63

10,03

9,59

11,37

10,73

10,26

DER CLEVERE-FEST

Laufzeit bis 30.06.2025

0 – 1.886

1.887 – 8.931

ab 8.932

23,80

60,40

99,70

25,47

64,63

106,68

10,63

10,03

9,59

11,37

10,73

10,26

 

DER EINSTEIGER

Unser sicherer Grundversorgungstarif.

0 – 1.886

 1.887 – 8.931

ab 8.932

23,80

60,40

99,70

25,47

64,63

106,68

10,63

10,63

10,19

11,37

11,37

10,90

 

 

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Osterholzer Stadtwerke bieten wieder Laufzeit-Verträge an

Osterholz-Scharmbeck (osw). Seit Februar 2022, mit dem Beginn der Energiekrise, konnten die Osterholzer Stadtwerke ihre „cleveren“ Strom- und Gastarife nicht mehr anbieten. Die Strom- und Erdgasmengen der Festpreise waren aufgebraucht und die Preise für lange Vertragslaufzeiten am Markt unkalkulierbar.

Nun vermeldet der regionale Energieversorger mit sieben Kundenzentren im gesamten Landkreis positive Nachrichten: Bestandskunden sowie Neukunden im Netzgebiet des Versorgers (OHZ, Lilienthal, Ritterhude) sowie Bestandkunden aus den Gemeinden Hambergen, Schwanewede, Grasberg und Worpswede haben ab dem 01. April 2023 wieder die Möglichkeit, sich die Vorteilstarife zu sichern. In den Cleveren-Tarifen mit flexibler Vertragslaufzeit von einem Monat, im Festpreis mit Preisgarantie* mit zwei preisgleichen Laufzeiten: bis zum 30. Juni 2024 oder sogar bis zum 31. Dezember 2024. Das Angebot ist mengenmäßig limitiert.

Der Gaspreis liegt in der Grundversorgung bei einem Verbrauch über 8.932 kWh aktuell bei 12,42 Cent je kWh brutto, im Cleveren bei 11,78 Cent brutto. Bei Abschluss des Festpreis-Vertrages können sich KundInnen der Osterholzer Stadtwerke ab sofort einen Preisvorteil von einem Cent je kWh im Vergleich zum Cleveren sichern. Im Festpreis-Tarif liegt der Preis ab dem 01. April 2023 bei 10,78 Cent brutto. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Erdgasverbrauch von 18.000 kWh Erdgas zahlen KundInnen im Festpreis-Tarif somit rund 15 Euro im Monat (180 Euro im Jahr) weniger im Vergleich zum dem Cleveren-Tarif und 24,60 Euro im Monat (295,20 Euro im Jahr) weniger im Vergleich zur Grundversorgung.

Auch für Strom ergibt sich im „Cleveren-Fest“ ein Preisvorteil: Ab dem Verbrauch von über 1.990 kWh im Jahr zahlen KundInnen in der Grundversorgung aktuell 39,79 Cent brutto, im Cleveren-Tarif 38,18 Cent brutto. Der Arbeitspreis im Festpreis-Tarif liegt bei 37,68 Cent brutto. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.000 kWh Strom zahlen KundInnen im Festpreis-Tarif somit rund 1,25 Euro im Monat (15 Euro im Jahr) weniger im Vergleich zum dem Cleveren-Tarif sowie 3,71 Euro im Monat (44 Euro im Jahr) weniger im Vergleich zur Grundversorgung.

Für Fragen stehen die Osterholzer Stadtwerke selbstverständlich persönlich in einem der sieben Kundenzentren, telefonisch, per Mail oder WhatsApp zur Verfügung. Aktuell erreichen den Energieversorger nach wie vor viele Anrufe aufgrund der angespannten Lage am Energiemarkt, weshalb es zu längeren Wartezeiten bei der telefonischen oder persönlichen Beratung kommen kann. Die Stadtwerke bitten um Verständnis und werden jedes Kundenanliegen schnellstmöglich bearbeiten.

* Ausgenommen Steuern (Umsatzsteuer, Energie-/Stromsteuer) sowie staatlichen und staatlich veranlassten Kosten, Abgaben und Umlagen.

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Julia Becker

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Gemeinsame Presse-Info               

                                                        
Osterholzer Versorger stärken Bewusstsein für Trinkwasser

Weltwassertag regt zum nachhaltigen Umgang an

In einer gemeinsamen Erklärung schärfen die beiden Osterholzer Wasserversorger das Bewusstsein für die Bedeutung des Trinkwassers. Anlass ist der Weltwassertag am Mittwoch, 22. März. Das diesjährige Motto „Accelerating Change“, übersetzt „Wandel beschleunigen“, regt zum Nachdenken über die Rolle und Bedeutung des Wassers an. Die Botschaft: Der Druck auf die Wasserreserven steigt weltweit und der Wandel zur nachhaltigen Wassernutzung muss beschleunigt werden.

„Wasser hat für unsere täglichen Grundbedürfnisse eine wesentliche Bedeutung. Die Versorgung mit Trinkwasser in bester Qualität und die zuverlässige Entsorgung von Abwasser müssen jederzeit funktionieren. Die Bürger können sich hier auf uns verlassen. Auch in Krisenzeiten.“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Heeger vom Wasser- und Abwasserverband (WAV) Osterholz.

„Einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon sprudelt das Lebensmittel Nr. 1 aus der Leitung. Die vergangenen Jahre waren oftmals geprägt von langanhaltenden Trockenperioden und Starkregenereignisse. Wir müssen bewusster mit dem Trinkwasser umgehen, unsere Infrastruktur klimarobuster machen und für die folgenden Generationen zukunftsorientiert weiterentwickeln“, wirft Christian Meyer-Hammerström als Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke einen Blick nach vorn.

„Wasser ist eine begrenzte Ressource“, erklärt Wolfgang Heeger. „Somit wollen wir zum Weltwassertag dazu anregen, dass sich die Menschen mehr Klarheit über die Rolle und Bedeutung des Wassers in ihrem Leben und für die Umwelt verschaffen. Wer den Wert des sauberen Wassers zu schätzen weiß, der ist auch bereit es zu schützen.“

Durchschnittlich verbraucht in Deutschland jeder Mensch am Tag rund 124 Liter, vor 30 Jahren waren es täglich 21 Liter je Person mehr. Der Großteil (63%) wird für die Körperpflege (Duschen, Baden, Waschen) und Toilettenspülung genutzt. Etwa fünf Liter werden zum Kochen und Trinken verwendet. Leitungswasser ist von geprüfter Qualität und als Durstlöscher immer beliebter, bequem und günstig.

Passend zum anstehenden Tag des Wassers hat die Bundesregierung am 15. März 2023 eine nationalen Wasserstrategie verabschiedet. Mit der Strategie gibt die Bundesregierung wichtige Impulse, die sowohl die Wasserqualität schützen als auch die Versorgung mit Trinkwasser langfristig und in gewohnt hoher Qualität sicherstellt.

Die Wasserversorgung kam bundesweit in den letzten Jahren immer dann an ihre Liefergrenzen, wenn an heißen Sommertagen unzählige Rasensprenger jeweils bis zu 800 Liter je Stunde im Garten das kostbare Gut versprühten und immer mehr Gartenpools mit Trinkwasser befüllt wurden. Der Wasserverbrauch lag in den Spitzenzeiten bis zu 70% über den Normalwerten. Dies führte zu einer enormen Belastung der Trinkwassernetze, Aufbereitungsanlagen und Grundwasserressourcen.

Wasserverbrauch im Haushalt:

36% Körperpflege, 27% Toilettenspülung, 12% Wäsche waschen, 9% Kleingewerbeanteil, 6% Geschirrspülen, 6% Raumreinigung / Autopflege / Garten / 4% Essen / Trinken (Quelle: BDEW)

Historie:

Der Internationale Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf die Wichtigkeit von Frischwasser und das nachhaltige Management von Frischwasser-Ressourcen lenken.

Der Weltwassertag wurde 1992 bei der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung abgesegnet. Seit seiner ersten Durchführung am 22. März 1993 hat der Weltwassertag erheblich an Bedeutung dazugewonnen.
Die UN lädt ihre Mitgliedsstaaten jedes Jahr dazu ein, an diesem Tag konkrete Aktionen zur Erhöhung des öffentlichen Wasser-Bewusstseins zu setzen.

Das Thema wird jedes Jahr von UN-Water – der Organisation, die die Arbeit der Vereinten Nationen im Bereich Wasser und Abwasser koordiniert – festgelegt und entspricht einer aktuellen oder zukünftigen Herausforderung im Bereich Wasser.

Über den Wasser- und Abwasserverband Osterholz

Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz (WAV), mit Sitz in Schwanewede, übernimmt als kommunales Unternehmen die Wasserversorgung und / oder die Abwasserbeseitigung für sieben Mitgliedskommunen im Landkreis Osterholz.

Als Wasserversorger betreibt der WAV vier Wasserwerke mit insgesamt 26 Förderbrunnen sieben Speicheranlagen sowie ein Trinkwasserleitungsnetz von 1.125 Kilometer, über das mehr als 100.000 Menschen jährlich mit 5,7 Mio. Kubikmeter Trinkwasser zuverlässig versorgt werden.

Im Bereich Abwasser wird das Schmutzwasser von rund 18.000 Hausanschlüssen gesammelt, transportiert und auf drei verbandseigenen Kläranlagen gereinigt.

Der WAV Osterholz beschäftigt über 55 Mitarbeiter an sieben Standorten und ist Ausbildungsbetrieb im kaufmännischen sowie im technischen Bereich.

Über die Osterholzer Stadtwerke:

Die Osterholzer Stadtwerke bieten im gesamten Landkreis Osterholz Strom und Erdgas an. Mit dem eigenen Leitungsnetz über 3.014 Kilometer sichert das Unternehmen die zuverlässige und sichere Energieversorgung in Osterholz-Scharmbeck, Ritterhude und Lilienthal. Weitere Geschäftsbereiche sind Nahwärme- und Trinkwasserversorgung, Entwässerung und Straßenbeleuchtung.

Der Energieversorger ist mehrheitlich in kommunaler Hand und in der Region an acht Standorten vertreten: Hauptsitz mit Verwaltung, technischen Dienstleistungen und Kundenzentrum sowie dem Klärwerk ist in Osterholz-Scharmbeck, Kundenzentrum in Ritterhude, Betriebshof und Kundenzentrum in Lilienthal. Vier weitere Kundenzentren befinden sich in Grasberg, Hambergen, Schwanewede und Worpswede, die sich im Rahmen einer Bankenkooperation innerhalb deren Geschäftsstellen befinden.

Das Unternehmen ist mit einem Jahresumsatz von rund 66 Millionen Euro (Stand: 31.12.2021) ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Landkreis Osterholz und beschäftigt 138 Mitarbeiter, davon 12 Auszubildende. Das Unternehmen engagiert sich auch für die Energiewende vor Ort und betreibt in der Region mehrere moderne Blockheizkraftwerke zur dezentralen Energieversorgung sowie Photovoltaikanlagen.

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Julia Becker

T. 04791 809 - 154


Hauptsitz

Am Pumpelberg 4

27711 Osterholz-Scharmbeck

Weiterhin dynamische Entwicklungen am Energiemarkt

Gasumlage kommt nicht ab dem 01. Oktober 2022

Osterholz-Scharmbeck. Am Nachmittag des 29. September 2022 stand fest, dass die im August beschlossene Gasumlage zur Rettung angeschlagener Gasimporteure doch nicht wie geplant zum 01. Oktober eingeführt wird. Stattdessen wurde ein Entlastungspaket von bis zu 200 Milliarden Euro beschlossen, um die Endkunden zu entlasten.

Die Osterholzer Stadtwerke verfolgen die politischen Diskussionen aufmerksamen und handeln stets nach den Vorgaben der Regierung. Die aktuelle Dynamik führt sowohl beim Versorger, als auch bei den Kundinnen und Kunden zu Unannehmlichkeiten, für die die Osterholzer Stadtwerke um Verständnis bitten. Die Gasumlage werde ab dem 01. Oktober 2022 selbstverständlich nicht berechnet und es muss nun abgewartet werden, bis die Details zum Entlastungspaket sowie zur Mehrwertsteuersenkung bekannt sind, um diese ebenso gesetzeskonform an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Wegen einer erneuten Abschlagsanpassung und mit den weiteren Details werden sich die Osterholzer Stadtwerke dann mit ihnen in Verbindung setzen.

Für Fragen stehen die Osterholzer Stadtwerke selbstverständlich persönlich in einem der sieben Kundenzentren, telefonisch, per Mail oder WhatsApp zur Verfügung. Aktuell erreichen den Energieversorger sehr viele Anrufe aufgrund der angespannten Lage am Energiemarkt, weshalb es zu längeren Wartezeiten bei der telefonischen oder persönlichen Beratung kommen kann. Die Stadtwerke bitten um Verständnis und werden jedes Kundenanliegen schnellstmöglich bearbeiten.

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Julia Becker

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Jubiläum: 100. Ausbildungsplatz

Dazu einige Premieren:
Dualer Student, neuer Ausbildungsberuf und neue Ausbilderin

(Osterholz-Scharmbeck). Am 1. September 2022 gab es einen besonderen Moment zum Innehalten: bisher starteten 100 junge Menschen in der Firmengeschichte der Osterholzer Stadtwerke ins Berufsleben. Der erste Auszubildende war zum Ende des zweiten Weltkriegs Ludwig Wätjen, der er es im Laufe seiner Karriere bis zum Geschäftsführer der damaligen Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck gebracht hatte.

Seit der Gründung der Osterholzer Stadtwerke ist das Ausbildungsangebot viel umfassender geworden. Das ist auch an der diesjährigen Mischung zu erkennen. Mit Sebastian Böschen (Foto Mitte) startet erstmals ein Duales Studium zum „Bachelor of Engineering Automatisierungstechnik / Mechatronik“. Der Wandel der Zeit zeigt sich auch am neuen Ausbildungsangebot zum „Kaufmann für Dialogmarketing“ mit Joshua Härtel (Foto rechts). Die klassischen Ausbildungen sind im Zeitalter des demographischen Wandels weiterhin von größter Bedeutung: Lara Gödeke beginnt ihre Ausbildung zur „Kauffrau für Büromanagement“ und Tim Cordes erhält als „Fachkraft für Abwassertechnik“ eine umfassende umwelttechnische Ausbildung.

In neuer Rolle als verantwortliche Ausbilderin begrüßte erstmals Finnja Beckmann (Foto links) die Berufsstarter. Das Eigengewächs der Osterholzer Stadtwerke startete 2016 selbst als Auszubildende und koordiniert nun die Entwicklung der Nachwuchskräfte.

Ausbildungsquote von zehn Prozent

Die Osterholzer Stadtwerke wollen auch zukünftig ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und Vorbildfunktion im Landkreis nachkommen. Für 2023 ist eine Ausbildungsquote von etwa zehn Prozent geplant. Dann soll sich die Zahl der Auszubildenden auf 14 unter den 143 Beschäftigten erhöhen. Folgende Ausbildungsangebote stehen bereit: Anlagenmechaniker (Gas, Wasser, Wärme), Energieelektroniker für Betriebstechnik sowie die beiden kaufmännischen Ausbildungen Digitalisierungs- und Büro-Management. Dazu erhalten jährlich bis zu 15 Praktikanten erste Einblicke ins Unternehmen, ebenso wie Jahrespraktikanten der Berufsbildenden Schule (BBS) Osterholz.

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Jürgen Möller

T. 04791 809-150


Osterholz-Scharmbeck

Am Pumpelberg 4

27711 Osterholz-Scharmbeck