Strompreis sinkt / Erdgaspreise steigen

Dynamische Entwicklungen an den Energiemärkten

Osterholz-Scharmbeck (osw). Seit Wochen sind die internationalen Entwicklungen an den Energiemärkten in den Medien und in der Politik eines der wichtigsten Themen. Beim Erdgas haben niedrige Gas-Speicherstände und nicht zuletzt die politische Situation rund um die Ukraine mit den Diskussionen um einen Stopp russischer Gaslieferungen massiven Einfluss auf die Beschaffungskosten.

Die Turbulenzen an den Handelsmärkten wirken sich für die Kunden der Osterholzer Stadtwerke abgeschwächt aus. Der regionale Energieversorger kauft Energie stets in Teilmengen und lange im Voraus ein. Dies führt einerseits dazu, dass fallende Preise nicht sofort weitergegeben werden können. In der jetzigen Situation dämpft diese Strategie jedoch die stark gestiegenen Großhandelspreise deutlich.

Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Erdgasverbrauch von 20.000 kWh steigt der Preis je Kilowattstunde Erdgas ab dem 1.Juli 2022 um 0,93 Cent auf insgesamt 8,41 Cent beim günstigsten Stadtwerke-Erdgas-Tarif „Der Clevere“. Der jährliche Grundpreis für den Zähler von 118,64 Euro bleibt konstant. Damit steigen die monatlichen Gesamtkosten um 15,50 Euro auf 150,05 Euro und damit um knapp 11%. Zur Vermeidung von Nachzahlungen wird eine Anpassung des monatlichen Abschlages empfohlen. Entsprechend der aktuellen dynamischen Entwicklungen werden die die sog. Festpreisverträge bis auf weiteres ausgesetzt. Die Stadtwerke-Kunden wurden bereits schriftlich über die Entwicklungen der Energiepreise informiert.

Die Strompreise der Osterholzer Stadtwerke sinken trotz aller Entwicklungen zum 1. Juli 2022 für alle Kunden der Osterholzer Stadtwerke, unabhängig vom jeweiligen Vertrag. Grund hierfür ist der Wegfall der EEG-Umlage i.H.v. 4,43 Cent (brutto) je Kilowattstunde. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden (kWh) ergibt sich daraus eine Entlastung von rund 11,- Euro pro Monat.

Die Kunden der Osterholzer Stadtwerke wurden außerdem über Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen informiert, welche vom Kunden schriftlich bestätigt werden müssen, damit ihr Vertrag weiterhin aktiv bleibt. Damit trägt das Unternehmen dem Gesetz für faire Verbraucherverträge Rechnung, nach dem sich Verträge nach ihrer Erstlaufzeit nicht länger als vier Wochen verlängern dürfen und somit eine beidseitige Kündigungsfrist von vier Wochen zum Monatsende gelten muss.

Julia Kemker

T. 04791 809 - 154


Hauptsitz

Am Pumpelberg 4

27711 Osterholz-Scharmbeck

Abkochgebot aufgehoben – Auszug aus der Pressemitteilung vom 14.03.2022 des Landkreis Osterholz 

 

Gesundheitsamt hebt Abkochgebot für Leitungswasser im Stadtgebiet Os-
terholz-Scharmbeck und den Ortsteilen Buschhausen und Westerbeck auf

Landkreis Osterholz. Das Gesundheitsamt des Landkreises Osterholz hebt mit sofortiger Wirkung das Abkochgebot für Leitungswasser im Stadtgebiet von Osterholz-Scharmbeck sowie den Ortsteilen Buschhausen und Westerbeck auf. Drei aufeinanderfolgende Proben zeigten keine Nachweise mehr für Keime im Trinkwasser. Damit kann das Leitungswasser wieder wie bisher verwendet werden.

Die Keimbelastung war bei einer routinemäßigen Beprobung des Trinkwassers aufgefallen. Als vermutliche Ursache wurde schnell ein „Kurzschluss“ in einem Be-und Entlüftungsschacht einer Trinkwasserleitung in Folge des Hochwassers ausfindig gemacht. Durch die Überflutung und Ausfall der Anlage kann es dazu gekommen sein, dass kurzzeitig geringe Mengen Stauwasser auf einem Feld mit Trinkwasser in Berührung gekommen ist. Die festgestellten Keime können zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Dem Osterholzer Gesundheitsamt ist glücklicherweise keine Häufung von derartigen Erkrankungen bekannt geworden.

Von Bekanntwerden der Störung bis zur heutigen Aufhebung des Abkochgebotes haben Gesundheitsamt und Osterholzer Stadtwerke eng zusammengearbeitet und es wurden täglich Wasserproben entnommen.
Alle Beteiligten sind froh, dass die getroffenen Maßnahmen, insbesondere die Spülungen, gewirkt haben und das Abkochgebot nun aufgehoben werden kann.

Osterholz-Scharmbeck (osw). Die Osterholzer Stadtwerke arbeiten weiterhin und gemeinsam mit dem Gesundheitsamt unter Hochdruck daran, die Keimbelastung im Leitungswasser zu beseitigen. Nach wie vor ist eine abnehmende Belastung der ohnehin leichten Beeinträchtigungen zu erkennen.

Am Wochenende wurden umfassende Netzspülungen an verschiedenen Stellen des Wassernetzes von Osterholz-Scharmbeck, Buschhausen und Westerbeck durchgeführt. Es werden durch das Osterholzer Gesundheitsamt täglich Netzproben abgenommen, um die Belastung des Wassers neu zu beurteilen. Laut Trinkwasserverordnung muss das Wasser an drei aufeinander folgenden Tagen unterhalb der entsprechenden Grenzwerte liegen. Zwei aufeinander folgende Proben haben dem bereits entsprochen. Das Abkochgebot hat nach aktuellen Informationen aus den Prüfungen somit weiterhin Bestand. In Absprache mit dem Gesundheitsamt werden wir informieren, sobald wir das Abkochgebot aufheben können.

Für weitere Auskünfte stehen die Osterholzer Stadtwerke (Tel. 04791 / 809 222) und das Gesundheitsamt (Tel. 04791 930 2900) gerne bereit.

Leitungswasser weiterhin nur abgekocht trinken

Rückläufiger Trend bei der Keimbelastung bestätigt sich

Osterholz-Scharmbeck (osw). Wie die Osterholzer Stadtwerke in einer Meldung vom 28. Februar 2022 mitteilten, ist im Leitungswasser des Stadtgebiets Osterholz-Scharmbeck (Scharmbeck und Osterholz) sowie den Ortsteilen Buschhausen und Westerbeck bei einer routinemäßigen Beprobung eine Keimbelastung festgestellt worden. Die Einwohner in Osterholz-Scharmbeck sollen gemäß dem Osterholzer Gesundheitsamt das Leitungswasser bis auf weiteres nur noch abgekocht trinken.

Die Osterholzer Stadtwerke arbeiten weiterhin und gemeinsam mit dem Gesundheitsamt unter Hochdruck daran, die Keimbelastung im Leitungswasser zu beseitigen. Weiterhin ist eine abnehmende Belastung der ohnehin leichten Beeinträchtigungen zu erkennen.

Dennoch werden aktuell und am Wochenende umfassende Netzspülungen an verschiedenen Stellen des Wassernetzes von Osterholz-Scharmbeck, Buschhausen und Westerbeck durchgeführt. Es werden durch das Osterholzer Gesundheitsamt täglich Netzproben abgenommen, um die Belastung des Wassers neu zu beurteilen. Das Abkochgebot hat nach aktuellen Informationen aus den Prüfungen zumindest Bestand bis Montagnachmittag, 07. März 2022. In Absprache mit dem Gesundheitsamt werden wir informieren, sobald wir das Abkochgebot aufheben können.

Für weitere Auskünfte stehen die Osterholzer Stadtwerke (Tel. 04791 / 809 222) und das Gesundheitsamt (Tel. 04791 930 2900) gerne bereit.

Presseinformation

Keime beeinträchtigen das Leitungswasser in Osterholz-Scharmbeck

Leitungswasser nur abgekocht trinken

Osterholz-Scharmbeck (osw). Im Leitungswasser des Stadtgebiets Osterholz-Scharmbeck sowie den Ortsteilen Buschhausen und Westerbeck ist bei einer routinemäßigen Beprobung eine Keimbelastung festgestellt worden. Die Osterholzer Stadtwerke lassen das Trinkwasser monatlich vom Gesundheitsamt des Landkreises Osterholz prüfen.

Die Einwohner in Osterholz-Scharmbeck sollen gemäß dem Osterholzer Gesundheitsamt das Leitungswasser ab sofort und bis auf weiteres nur noch abgekocht trinken. Das bedeutet:

  • Zum Abkochen eignet sich am besten ein Wasserkocher. Das Wasser sollte kurz sprudelnd aufkochen und danach über mindestens zehn Minuten abkühlen.
  • Für die Zubereitung von Speisen, zum Zähneputzen und für medizinische Zwecke ist ausschließlich abgekochtes Wasser zu verwenden. Dies gilt ebenso für das Abwaschen von Obst, Gemüse und Salat, für die Erstellung von Eiswürfeln und für das Spülen von Gefäßen und Geräten, in denen Lebensmittel zubereitet oder aufbewahrt werden.
  • Babynahrung sollte nur mit Mineral- oder Tafelwasser zubereitet werden.
  • Abgekochtes Wasser darf nicht mit kalten Leitungswasser vermischt werden.

Nicht abgekochtes Leitungswasser kann weiterhin für die Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden) bedenkenlos genutzt werden. Allerdings sollte es dabei nicht auf offene Wunden gelangen. Ebenso kann es zu Reinigungszwecken und für die Toilettenspülung ohne Einschränkung genutzt werden. Auch Haustiere und Vieh können es wie bisher nutzen.

Als Ursache für die Keimbelastung wird ein „Kurzschluss“ in einem Be- und Entlüftungsschacht einer Trinkwasserleitung in Folge des Hochwassers in der vergangenen Woche vermutet. Durch die Überflutung und den Ausfall der Anlage könnten kurzzeitig geringe Mengen Stauwasser auf einem Feld mit Trinkwasser in Berührung gekommen sein.

Bei der gering festgestellten mikroorganischen Belastung wurde bereits eine abnehmende Dynamik gemessen, die Belastung des Trinkwassers nimmt somit bereits weiterhin ab. Die Bakterien können unterschiedliche Beschwerden hervorrufen, u.a. kann es zu Durchfallerkrankungen kommen. Die Osterholzer Stadtwerke befinden sich aktuell im permanenten Austausch mit dem Osterholzer Gesundheitsamt.

In Lilienthal und Ritterhude kann das Trinkwasser weiterhin ohne Bedenken direkt aus der Leitung getrunken werden. Die Trinkwasserqualität in Deutschland gilt als Vorreiter im internationalen Vergleich. Die Qualität ist durchweg sehr hoch.

Für weitere Auskünfte stehen die Osterholzer Stadtwerke (Tel. 04791 / 809 222) und das Gesundheitsamt (Tel. 04791 930 2900) gerne bereit.

Die Osterholzer Stadtwerke bedauern diese Unannehmlichkeiten und arbeiten mit Hochdruck daran, die Störung so schnell wie möglich zu beseitigen. Die Beendigung dieser Maßnahmen wird selbstverständlich öffentlich mitgeteilt.

                                                                                                 

                                                                                                                        29. Oktober 2021

Informationen zur aktuellen Situation der Strom- und Erdgaspreise

Stabile Strompreise und unser Preisanstieg bei Erdgas liegt unter den Preisspitzen an der Börse

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

seit Wochen sind die internationalen Entwicklungen der Energiepreise in den Medien und in der Politik eines der wichtigsten Themen. Die gute Nachricht: unsere Strompreise bleiben konstant. Bei den
Erdgaspreisen ist dagegen eine Erhöhung unvermeidbar. Über die genauen Veränderungen Ihres Erdgas-Vertrags informieren wir Sie in diesen Tagen genauestens mit einem persönlichen Schreiben.

Trotz der deutlich höheren Beschaffungskosten für Strom bleiben unsere Stromtarife zum 1. Januar 2022 stabil. Grund ist die reduzierte staatliche Umlage für die Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage). Dagegen wirkt sich beim Erdgas zu den höheren Beschaffungskosten auch der für das Jahr 2022 um 20 Prozent erhöhte staatliche CO2-Preis mit aus. Dieser steigt von 25 auf 30 Euro je Tonne CO2. Inklusive Mehrwertsteuer beträgt der CO2-Preis 0,65 Cent je Kilowattstunde, das entspricht einem Anteil von knapp neun Prozent am neuen Gesamtpreis.

Für einen Musterhaushalt mit einem Erdgas-Jahresverbrauch von 20.000 kWh steigt der Preis je Kilowattstunde um rund 1,43 Cent auf insgesamt 7,49 Cent beim günstigsten Stadtwerke-Erdgas-Tarif „Der Clevere“. Der jährliche Grundpreis für den Zähler von 118,64 Euro bleibt konstant. Damit steigen die monatlichen Gesamtkosten um 23,80 Euro (plus 21,5 Prozent) auf 134,64 Euro. Wir empfehlen Ihnen eine Anpassung Ihrer monatlichen Abschlagszahlung. Fragen und Antworten zum Thema finden Sie auf der nächsten Seite.

Die Turbulenzen an den Handelsmärkten wirken sich für Sie als Stadtwerke-Kunde abgeschwächt aus. Denn wir kaufen die Energie stets in Teilmengen und lange im Voraus ein. Dies führt einerseits dazu, dass fallende Preise nicht sofort weitergegeben werden können. In der jetzigen Situation dämpft diese Strategie die stark gestiegenen Großhandelspreise. Somit fällt der Preisanstieg deutlich geringer als die Preisspitzen an der Börse aus.

Mit Ihrer Treue tragen auch Sie dazu bei, dass wir uns weiterhin vielseitig und nachhaltig für diese Region engagieren können. Also für die Lebensqualität Heute und Morgen.

 

Freundliche Grüße

Ihre Osterholzer Stadtwerke

 

 

Fragen und Antworten zum Erdgas-Markt

  1. Warum klettern die Erdgaspreise nach oben?

Überall auf der Welt kommt die Wirtschaft wieder zum Laufen. Die steigende Nachfrage treibt die Preise nach oben. Außerdem hatten wir einen ungewöhnlich langen Winter. Die Erdgasspeicher sind nicht so gut gefüllt wie in der Vergangenheit.

  1. Welche Auswirkungen hat das in Deutschland?

An der Börse wird Erdgas für die kurzfristige Lieferung (Spotmarkt bis zu 2 Tage) und für einen späteren Zeitpunkt (Terminmarkt bis zu 6 Jahre) gehandelt. In diesem Jahr sind die Großhandel-Preise massiv gestiegen. Gegenüber 2020 erreichten die Preise am Terminmarkt zeitweise mehr als das Dreifache und am Spotmarkt das sechsfache und mehr.

  1. Wie sind die Auswirkungen bei den Osterholzer Stadtwerken?

Wir kaufen die Energie stets in Teilmengen und lange im Voraus ein. Dadurch wirken sich Turbulenzen an den Handelsbörsen nicht 1:1 auf Ihren Tarif aus, sondern werden über einen längeren Zeitraum geglättet. Dies führt einerseits dazu, dass wir fallende Preise nicht sofort weitergeben können, in der jetzigen Situation aber dämpft diese Strategie auch die stark gestiegenen Großhandelspreise. Wir können die Preissteigerungen zwar nicht vollständig auffangen, aber der Preisanstieg fällt in Ihrem Tarif deutlich geringer aus als die Preisspitzen an den Börsen.

  1. Welche Bedeutung hat der CO2-Preis auf meine Heizkosten?

Rund ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen entstehen durch Heizungen. Der CO2-Preis steigt für 2022 wie geplant von 25 Euro auf 30 Euro pro Tonne CO2. Für Ihren Erdgas-Vertrag bedeutet das einen Anstieg von 0,54 ct/kWh auf 0,65 ct/kWh – jeweils inklusive 19% Mehrwertsteuer.

Das Brennstoff-Emissions-Handelsgesetz (BEHG) will mit dem CO2-Preis Anreize für ein umwelt-schonendes Verhalten setzen. Mit den Einnahmen finanziert der Bund viele Maßnahmen, wie zum Beispiel Förderprogramme zur Gebäudesanierung. So kommen sie direkt dem Klimaschutz zugute. Aktuell wurde die EEG-Umlage auf Strom mit Einnahmen aus der CO2-Bepreisung für 2022 auf 3,72 Ct/kWh gesenkt.

  1. Wie entwickeln sich die Kosten für das Erdgasnetz?

Wir werden im kommenden Jahr mehr für die Nutzung der Gasleitungen bezahlen müssen, also auch für die Nutzung der Leitungen, durch die Erdgas durch Deutschland bis nach Osterholz geleitet wird. Diese Netzentgelte werden von den staatlichen Regulierungsbehörden insbesondere mit Blick auf Kosteneffizienz streng geprüft und genehmigt. Sie machen im Bundesdurchschnitt etwa ein Viertel des Gaspreises aus.

Selbstverständlich beraten wir Sie gerne!
Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns in einem unserer Kundenzentren in Ihrer Nähe.

 

Stand: 29.10.2021

Zur Fehlersuche gab es nächsten Kabelschaden in der Lindenstraße

Schneller Einsatz bei Stromstörung

Osterholz-Scharmbeck (osw). Am Donnerstag, 17. Juni 2021, kam es gegen 9:35 Uhr zu einer Störung einer Strom-Mittelspannungsleitung mit 20 Kilovolt. Dadurch fiel die Stromversorgung in Teilen von Osterholz-Scharmbeck der Strom. Die Fachleute der Osterholzer Stadtwerke erhielten eine Fehlermeldung und kümmerten sich unverzüglich um die Suche nach der Ursache.

Stück für Stück wurde die Fehlerquelle eingekreist. „In den letzten Jahren haben wir unsere Netzstruktur weiter verbessert und so konnten wir schneller den Fehler einkreisen“, informierte Cord Köhler aus dem Strom-Netzbetrieb. „Wir waren mit unseren Fachkräften schnell vor Ort und somit ist es uns gelungen, dass wir die Gewerbegebiete in Pennigbüttel schnell wieder versorgen konnten“, beschrieb Strom-Netzmeister Marco Dreher die Abläufe in den ersten Minuten.

So konnte bereits ab 10 Uhr als erstes die Stromversorgung für die Wohn- und Gewerbegebiete von Pennigbüttel durch „Umleitungen“ des Stromflusses wieder hergestellt werden. Zehn Minuten später kam auch am Gymnasium und im Haus am Markt der Strom wie gewohnt aus der Steckdose. Der Kabelfehler liegt auf dem Abschnitt zwischen den Trafostationen Hinter der Wurth und Rathaus. Hier dauerte es bis zu einer Stunde, bis die Versorgung wieder aufgebaut werden konnte.

Die Ermittlung der genauen Fehlerstelle erfolgt durch ein Messverfahren. Noch bevor die Stadtwerker damit beginnen konnten, gab es eine neue Fehlermeldung aus der Lindenstraße. Diesmal erwischte die Greifschaufel eines Baggers eine Ein-Kilo-Volt Niederspannungsleitung. Die Reparatur-Arbeiten wurden vorgezogen und umgehend in der Mittagszeit aufgenommen.

Hintergrund-Information:
Sichere Stromversorgung zu 99,99999%

Die Versorgungssicherheit ist das A und O für uns als regionaler Energieversorger. Dabei erfüllen wir höchste Ansprüche an Sicherheit und Verlässlichkeit: Deutschlandweit beträgt die durchschnittliche Stromausfallzeit pro Kunde pro Jahr rund 14 Minuten – bei uns sind es weniger als 5 Minuten! Umgerechnet auf jeden Kunden ist dies eine zuverlässige Stromversorgung von 99,99999 Prozent. Mit gezielten Investitionen in Technik und Infrastruktur sorgen wir dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt.

Die regelmäßigen Investitionen, die Qualifikation der Mitarbeiter, die Nähe und die Ortskenntnisse tragen mit dazu bei, dass die jährlichen durchschnittlichen Stromunterbrechungen mit fünf Minuten und 41 Sekunden deutlich (über 8 Minuten, also etwa 60%) unter dem Bundesdurchschnitt von rund 14 Minuten (13 Minuten 55 Sekunden, laut aktueller Studie der Bundesnetzagentur für 2018) liegen.

Die Osterholzer Stadtwerke investieren jährlich rund sechs Millionen in der Region. Davon rund 1,4 Millionen Euro für den Ausbau, die Erneuerung, die Modernisierung und die Sicherstellung der zuverlässigen Stromversorgung mit dem 1.462 Kilometer langen Stromnetz sowie über 36.000 Zählern und 470 Trafostationen.

Zum Strom-Netzbetrieb gehören 16 Fachleute, die sich um die Stromversorgung kümmern sowie in Osterholz-Scharmbeck, Grasberg und Lilienthal auch um die Straßenbeleuchtung. Die Meister, Vorarbeiter und Monteure leben alle im Landkreis und sind täglich rund um die Uhr einsatzbereit.

 

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Jürgen Möller

T. 04791 809-150


Osterholz-Scharmbeck

Am Pumpelberg 4

27711 Osterholz-Scharmbeck

Rekord-Beteiligung: 16.000 Euro gehen an 15 Einrichtungen

Über 2.600 Stimmen für Klimaschutz-Projekte

„Das Interesse war so groß wie noch nie. Wir freuen uns über die vielen Ideen und das große Engagement der 15 Bewerber für den Klimaschutz“, erklärt Carolin Novak aus dem Marketing-Team der Osterholzer Stadtwerke. „2.625 Kunden haben ihre Stimme für ihr regionales Lieblingsprojekt abgegeben.“

Frisches Obst zum Selbstpflücken, Naturplätze für Menschen, Bienen & Co oder Sport und Freizeit mit energiesparender Beleuchtung und warmes Wasser durch Sonnenstrahlen – jede Stimme ist Geld wert. 16.182,05 Euro stehen aus dem Ökostrom-Fördertopf für das Jahr 2021 bereit. Von jeder verbrauchten Kilowattstunde aus Wind- oder Wasserkraft fließen 0,025 Cent für die Klimaschutzprojekte im Landkreis Osterholz, von denen stets möglichst viele Menschen profitieren.

Die Abstimmung war bis zum 30. April 2021 unter www.osterholzer-stadtwerke.de/oekostrom-abstimmung/ möglich und dort gab es auch ausführlichere Informationen zu den Projekten.

 

Die Gewinner 2021:

 

Platz 1: VSK Osterholz-Scharmbeck /  Ralf Strömer:
LED-Licht für Flutlichtanlage / 2.558,31 Euro

Der VSK ist einer von sieben Vereinen, die sich um eine Förderung für eine neue Flutlichtanlage beworben haben. Die Vereine haben veraltete Flutlichtanlagen, die überarbeitet werden sollen. Mit einer Umstellung auf LED Licht spart der Verein Strom und damit CO2 ein. Der Verein profitiert von einer modernen Flutlichtanlage.

 

Platz 2: TSV Eiche Neu-Sankt Jürgen /  Karsten Pfeiffer:
LED-Licht für Flutlichtanlage / 2.280,90 Euro

Der TSV ist einer von sieben Vereinen, die sich um eine Förderung für eine neue Flutlichtanlage beworben haben. Die Vereine haben veraltete Flutlichtanlagen, die überarbeitet werden sollen. Mit einer Umstellung auf LED Licht spart der Verein Strom und damit CO2 ein. Der Verein profitiert von einer modernen Flutlichtanlage.

 

Platz 3: TSV Dannenberg, Grasberg / Dieter Lange:
Energetisches Umkleidehaus / 2.132,95 Euro:
Der TSV Dannenberg e.V. von 1929 ersetzt sein aus den 70er Jahren stammendes Umkleidehaus durch einen Neubau mit einer Luftwärmepumpe für die Fußbodenheizung und nach den aktuellen Erfordernissen an die Dämmung und Isolierung.

 

Platz 4: TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf / Manfred Grotheer und Mathias Engelken :
LED-Licht für Flutlichtanlage / 2.071,30 Euro

Die TSG ist einer von sieben Vereinen, die sich um eine Förderung für eine neue Flutlichtanlage beworben haben. Die Vereine haben veraltete Flutlichtanlagen, die überarbeitet werden sollen. Mit einer Umstellung auf LED Licht spart der Verein Strom und damit CO2 ein. Der Verein profitiert von einer modernen Flutlichtanlage.

 

Platz 5: SV Lilienthal-Falkenberg / Claas Reckmann:
LED-Licht für Flutlichtanlage / 1.917,19 Euro

Der SV ist einer von sieben Vereinen, die sich um eine Förderung für eine neue Flutlichtanlage beworben haben. Die Vereine haben veraltete Flutlichtanlagen, die überarbeitet werden sollen. Mit einer Umstellung auf LED Licht spart der Verein Strom und damit CO2 ein. Der Verein profitiert von einer modernen Flutlichtanlage.

 

Platz 6: SV Aschwarden und Umgebung / Claas Reckmann:
LED-Licht für Flutlichtanlage / 1.220,59 Euro

Der SV ist einer von sieben Vereinen, die sich um eine Förderung für eine neue Flutlichtanlage beworben haben. Die Vereine haben veraltete Flutlichtanlagen, die überarbeitet werden sollen. Mit einer Umstellung auf LED Licht spart der Verein Strom und damit CO2 ein. Der Verein profitiert von einer modernen Flutlichtanlage.

 

Platz 7: ATSV Scharmbeckstotel / Oliver Reiss:
LED-Licht für Flutlichtanlage / 1.078,80 Euro

Der SV ist einer von sieben Vereinen, die sich um eine Förderung für eine neue Flutlichtanlage beworben haben. Die Vereine haben veraltete Flutlichtanlagen, die überarbeitet werden sollen. Mit einer Umstellung auf LED Licht spart der Verein Strom und damit CO2 ein. Der Verein profitiert von einer modernen Flutlichtanlage.

 

Platz 8: Schützenverein Lilienthal von 1863 e. V. / Axel Erbe:
Platzbeleuchtung mit Bewegungsmeldern / 708,93 Euro

Der Schützenverein Lilienthal von 1863 e. V. plant die Errichtung einer modernen Beleuchtungsanlage zur Ausleuchtung des Schützenplatzes. Die vorhandenen alten Peitschenlampen sind klima-technisch nicht mehr zeitgemäß und müssten dringend ersetzt werden. Geplant sind Straßenlaternen mit Bewegungsmelder.

 

Platz 9: Torfkahnschiffer e. V., Osterholz-Scharmbeck / Hans Ulrich Mohr:
Blühstreifen am Torfkahnhafen / 523,99 Euro:
An der Torfkahnholtstelle ( Hafen-OHZ) legt der Torfkahnschiffer e. V. einen Blühstreifen mit einer Natursteinmauer und Todholzplätzen an, um für Wildbienen, Insekten und Amphibien einen Platz für Ruhe, Heimat und Lebensgrundlage zu erhalten. Da fast alles in Eigenarbeit durchgeführt wird liegen die Kosten gering.

 

Platz 10: TSV Steden-Hellingst / Ralf Puckhaber:
LED-Licht für Flutlichtanlage / 369,88 Euro

Der TSV ist einer von sieben Vereinen, die sich um eine Förderung für eine neue Flutlichtanlage beworben haben. Die Vereine haben veraltete Flutlichtanlagen, die überarbeitet werden sollen. Mit einer Umstellung auf LED Licht spart der Verein Strom und damit CO2 ein. Der Verein profitiert von einer modernen Flutlichtanlage.

 

Platz 11: SV Blau-Weiß Bornreihe, Hambergen / Niels Meyerdierks:
Optimierung der Heizungsanlage im Vereinsheim / 363,71 Euro

Zur Optimierung des Gesamtsystems ist der hydraulische Abgleich in Verbindung mit der Anpassung von Umwälzpumpe, Armaturen und Regelung ein wichtiger Schritt um nachhaltig Strom und Gas einzusparen. Durch die Optimierung und Energieeinsparung will der Verein nachhaltig etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

 

Platz 12: Ulawi e.V., Osterholz-Scharmbeck / Carolin Johannsen:
Ein Tor zur Permakultur / 283,57 Euro

Der Ulawi e.V. hat vor zwei Jahren damit begonnen, eine Wiese am Butenpad in einen Permakulturgarten umzuwandeln. Der Garten mit seinen Obstbäumen soll positive Beispiele aufzeigen und Mut machen, die Umstellung der eigenen Ernährungsgewohnheiten in Angriff zu nehmen. Für zukünftige Workshops soll ein Tor am Butenpad eingebaut und eine Jurte als wetterunabhängigen Veranstaltungsort angeschafft werden, in der bei jedem Wetter Aktivitäten stattfinden können.

 

Platz 13: Ortschaft Hülseberg, Osterholz-Scharmbeck / Klaus Sass:
Obstbäume für Hülseberg / 265,08 Euro

In der Ortschaft Hülseberg sollen an drei Stellen Apfelbäume, Kirschbäume und Birnenbäume gepflanzt werden. Der Ertrag kann und darf von Jedermann gepflückt und gegessen werden. Nutznießer dieser Aktion sind neben der Ortschaft allgemein die Feuerwehrkameraden, Sportler, Kinder, Familien mit Kindern, Spaziergänger, Radfahrer etc.

 

Platz 14: Diakonischen Behindertenhilfe, Lilienthal / Elke Barkhoff:
Thermische Solaranlage für Neubauprojekt/ 246,58 Euro

Für einen Neubau der Diakonischen Behindertenhilfe ist die Installation einer Thermischen Solaranlage geplant. Damit setzt die DBH ihr seit Jahren bestehendes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit/Energieeffizienz fort, um einen kleinen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten und Ressourcen zu schonen. Aufgabe der Thermischen Solaranlage ist es, über Sonnenenergie warmes Wasser für die jeweiligen Wohneinheiten zur Verfügung zu stellen. Dies gilt sowohl für den täglichen Warmwasserverbrauch als auch für die Heizungsnutzung. Das Besondere daran: Die überschüssige, nicht verbrauchte, aber gewonnene Energie wird an die umliegenden Gebäude weitergeleitet und kann dort voll umfänglich genutzt werden.

 

Platz 15: “Oscar Kulturspielhaus”, Osterholz-Scharmbeck / N.N.:
Grünes Kino in OHZ / 160,28 Euro

Das Oscar Kulturspielhaus wird mit einem nachhaltigen Konzept energetisch saniert. Mit einer neuen Photovoltaik-Anlage inklusive Speicher wollen die Betreiber ihrem Ziel, ein „CO 2 neutrales Kino“, näherkommen.

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Jürgen Möller

T. 04791 809-150


Osterholz-Scharmbeck

Am Pumpelberg 4

27711 Osterholz-Scharmbeck

Beste Qualität ins Haus ohne Kistenschleppen, zu schade für den Garten

Gemeinde verlängert Wasserkonzessions-Vertrag

Die Osterholzer Stadtwerke betreiben auch die nächsten 40 Jahre das rund 100 Kilometer lange Trinkwassernetz im Kerngebiet von Ritterhude. Der regionale Energieversorger bewarb sich auf die bundesweite Ausschreibung und im April beschloss der Gemeinderat die Konzessionsvergabe an den regionalen Versorger. Nach Ablauf der Rechtsfrist und Zustimmung der Kommunalaufsicht unterzeichneten im Ritterhuder Ratssaal Bürgermeisterin Susanne Geils und Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Meyer-Hammerström den umfassenden, bis zum 30. Juni 2061 laufenden Vertrag.

„Die Osterholzer Stadtwerke waren unser Wunschpartner. Es ist gut, dass wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit fortsetzen“, erklärte die Bürgermeisterin bei der Vertragsunterzeichnung. „Die Stadtwerke sind für die Bürger und uns ein Garant, auf die wir uns verlassen können.“ Trotzdem sei es „kein Selbstläufer“ gewesen. Das Konzessionsverfahren und die Verhandlungen dauerten über ein Jahr. Die Vertragsverlängerung war mit hohen Anforderungen verbunden und somit keine Selbstverständlichkeit.

Mit den Verträgen erhält der regionale Energieversorger weiterhin das Recht, um öffentliche Verkehrswege und Grundstücke für die Verlegung von Leitungen sowie dem Bau und Betrieb von Trinkwasseranlagen für die nächsten vier Jahrzehnte bis ins Jahr 2061 zu nutzen. Dafür erhält die Gemeinde eine jährliche und verbrauchsabhängige Konzessionsabgabe in gesetzlich geregelter Höhe. Dazu gibt es das Trinkwasser für die Löschübungen und -einsätze der Gemeindefeuerwehr kostenlos. Die Kommunalaufsicht hat die Verträge bereits geprüft und genehmigt. Abschließend wird der Vertrag bei der Landeskartellbehörde angezeigt. Beide Unterzeichner lobten die akribische Arbeit von Frauke Hartmann (Gemeinde Ritterhude) sowie Volker Hildebrandt und Oliver Milz (beide Osterholzer Stadtwerke) bei der Vertragsausarbeitung. Das Verfahren war sehr transparent und steht so auf einem sicheren Fundament.

„Stadtwerke leisten einen wichtigen Dienst für die Bürger“

Die Verlängerung der Konzessionen bedeutet auch die Zukunftsperspektive der rund 140 Beschäftigten: „Das Unternehmen ist in der Region verwurzelt. Die Stadtwerke bieten jungen Menschen interessante Ausbildungsplätze, sie unterstützen Vereine, Aktionen und Feste auf vielfältige und nachhaltige Weise. Insbesondere als Auftraggeber sind sie ein starker Wirtschaftsmotor für die Region. Mit rund 40 Millionen Euro fördert das Unternehmen jährlich die Wertschöpfung im Landkreis“, betont Bürgermeisterin Susanne Geils.

Bürgermeisterin Susanne Geils freut sich über die Fortsetzung der guten und jahrelangen Zusammenarbeit. „Die Osterholzer Stadtwerke sind mehr als der regionale Versorger. Die Stadtwerke sind ein Garant für unsere Lebensqualität hier vor Ort. Die Stadtwerke sind diejenigen, die einen wichtigen Dienst für die Bürger leisten und die Versorgung der Menschen sichern.“

Investitionen für Generationen zum Erhalt der hohen Qualität

„Investitionen in die Trinkwasserversorgung sind Investitionen für die kommenden Generationen mit einer Laufzeit von 30 bis 40 Jahren“, erklärt Christian Meyer-Hammerström. „Wir investieren in unserem Netzgebiet jährlich rund eine Million Euro in die sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung. Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer eins. Wir liefern es in bester Qualität in jedes Haus. Leichter geht es nicht – ohne Kistenschleppen.“

Der Geschäftsführer ist zugleich Vize-Präsident beim Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und sieht viele gute Ansätze in der am Wochenanfang vorgestellten „Nationalen Wasserstrategie“ des Bundesumweltministeriums: „Die Wasserstrategie des Bundesumweltministeriums enthält viele wichtige Ansätze, um die Wasserqualität zu schützen und die Trinkwasserversorgung trotz der Folgen des Klimawandels langfristig in der gewohnt hohen Qualität sicherzustellen. Mit Blick auf die Folgen des Klimawandels ist es dringend erforderlich, der öffentlichen Trinkwasserversorgung einen Vorrang bei der Trinkwassernutzung einzuräumen. Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch muss bei der Nutzung von Trinkwasserressourcen immer an erster Stelle stehen. Sie ist Teil der Daseinsvorsorge. Damit die Wasserversorgung auch in Zukunft gesichert bleibt, muss investiert werden: So wie die öffentliche Hand Milliarden für schnelles Internet ausgibt, brauchen wir vor dem Hintergrund des Klimawandels auch mehr Investitionen in Wasserinfrastruktur wie, z.B. neue Leitungssysteme, Ausweisung von Wasserschutzgebieten, Wasserwerke und Rückhaltebecken.

Hintergrund-Information

Die Wasserversorgung kam bundesweit in den letzten drei Jahren immer dann an ihre Liefergrenzen, wenn an heißen Sommertagen unzählige Rasensprenger jeweils bis zu 800 Liter je Stunde im Garten das kostbare Gut versprühten und immer mehr Gartenpools mit Trinkwasser befüllt wurden. Susanne Geils berichtete aus eigener Erfahrung: „Jeder Rasen der gelb wird, wird auch wieder grün.“ Christian Meyer-Hammerström ergänzte, dass man dem Rasen keinen Gefallen tue, wenn man ihn immer sprenge. „Denn so werden die Wurzeln kürzer und der Rasen gewöhnt sich daran, dass er in kurzen Abständen Wasser von oben erhält, statt sich mit den Wurzeln stärker im Boden zu ‚verankern‘.“ Der Wasserverbrauch lag in den Spitzenzeiten bis zu 70% über den Normalwerten. Dies führte zu einer enormen Belastung der Trinkwassernetze, Aufbereitungsanlagen und Grundwasserressourcen.

Durchschnittlich verbraucht in Deutschland jeder Mensch am Tag rund 124 Liter, vor 30 Jahren waren es täglich 21 Liter je Person mehr. Der Großteil (63%) wird für die Körperpflege (Duschen, Baden, Waschen) und Toilettenspülung genutzt. Etwa fünf Liter werden zum Kochen und Trinken verwendet. Leitungswasser ist von geprüfter Qualität und als Durstlöscher immer beliebter, bequem und günstig.

Wasserverbrauch im Haushalt:

36% Körperpflege, 27% Toilettenspülung, 12% Wäsche waschen, 9% Kleingewerbeanteil, 6% Geschirrspülen, 6% Raumreinigung / Autopflege / Garten / 4% Essen / Trinken (Quelle: BDEW)


Über die Osterholzer Stadtwerke:

Die Osterholzer Stadtwerke bieten im gesamten Landkreis Osterholz Strom und Erdgas an. Mit dem eigenen Leitungsnetz über 3.027 Kilometer sichert das Unternehmen die zuverlässige und sichere Energieversorgung in Osterholz-Scharmbeck, Ritterhude und Lilienthal. Weitere Geschäftsbereiche sind Nahwärme- und Trinkwasserversorgung, Entwässerung und Straßenbeleuchtung.

Der Energieversorger ist mehrheitlich in kommunaler Hand und in der Region an acht Standorten vertreten: Hauptsitz mit Verwaltung, technischen Dienstleistungen und Kundenzentrum sowie dem Klärwerk ist in Osterholz-Scharmbeck, ein Kundenzentrum in Ritterhude, Betriebshof und Kundenzentrum in Lilienthal. Vier weitere Kundenzentren befinden sich in Grasberg, Hambergen, Schwanewede und Worpswede, die sich im Rahmen einer Bankenkooperation innerhalb deren Geschäftsstellen befinden.

Das Unternehmen ist mit einem Jahresumsatz von rund 61 Millionen Euro (Stand: 31.12.2020) ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Landkreis Osterholz und beschäftigt 140 Mitarbeiter, davon 12 Auszubildende. Das Unternehmen engagiert sich auch für die Energiewende vor Ort und betreibt in der Region mehrere moderne Blockheizkraftwerke zur dezentralen Energieversorgung sowie Fotovoltaikanlagen.

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Jürgen Möller

T. 04791 809-150


Osterholz-Scharmbeck

Am Pumpelberg 4

27711 Osterholz-Scharmbeck

Rekord-Ergebnis bei Stadtwerke-Kampagne „Füreinander sorgen“

4.500 Euro für die Osterholzer Tafeln

Osterholz (osw). Rund 400 Neukunden der Osterholzer Stadtwerke haben in den Sommermonaten 2020 den Spendentopf für die „Tafeln“ in Osterholz-Scharmbeck, Schwanewede und Lilienthal-Grasberg-Worpswede gefüllt. Für jeden Strom- und Gas-Neuvertrag aus dem Landkreis Osterholz flossen von Juli bis September zehn Euro zur Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen im Landkreis Osterholz. Mit der Kampagne „Mit neuer Energie füreinander sorgen“ wollte der regionale Energieversorger erneut eine Einrichtung unterstützen, die sich in besonderer Weise um Menschen im Landkreis Osterholz kümmert.

Nach dem SOS-Kinderdorf (2017), den DRK-Kindertagesstätten (2018) und der Kreis-Jugendfeuerwehr (2019) war es die vierte Sommeraktion der Stadtwerke in Folge. „Bei dieser Aktion haben wir ein neues Rekord-Ergebnis erzielt“, freut sich Marketing-Mitarbeiterin Carolin Novak über die gute Resonanz, für sie gehört diese jährliche Aktion zu ihrer „Herzens-Kampagne“. „Solche Aktionen kommen bei unseren Kunden sehr gut an. Denn unsere Kunden freuen sich nicht nur über einen Partner vor Ort, sondern sie wissen auch, dass wir darüber hinaus noch viel mehr für die Region hier leisten.“ Jede Tafel erhält 1.500 Euro.

Ehrenamt verdient Wertschätzung

Angelika Meurer-Schaffenberg von der Osterholzer Tafel hob hervor, dass es zu Coronazeiten ein noch höherer „menschlicher Aufwand“ für die Ehrenamtlichen war. Die Arbeitsbereiche im „Gästehaus“ in der Kreisstadt mussten entzerrt und das Personal musste zur Einhaltung der Abstände reduziert werden. „Sie mussten mehr leisten als sonst. Das waren große Anstrengungen für unsere Helfer. Die Menschen stecken da viel Kraft und Herzblut rein.“ Wieder wurde deutlich, wieviel Wertschätzung das Ehrenamt verdient. Das Ehrenamt sei nur möglich durch Spenden und die Rahmenbedingungen. Als das „Gästehaus“ coronabedingt zeitweise geschlossen war, dass „tat es den Händlern in der Seele weh, dass sie ihre Lebensmittel vernichten mussten.“

„Ware aus den Luxuslinern“

Harald Kranz von der Schwaneweder Tafel betonte, dass sie das Geld „bitter nötig haben“: „Unsere regelmäßigen Kosten sind enorm.“ 207 Erwachsene und 267 Kinder zählen aktuell zu den Kunden. Zum Abholen der Ware nehmen die Ehrenamtlichen weite Wege auf sich: „Wir sind eigentlich ein Logistikunternehmen.“ In Bremerhaven empfangen sie Lebensmittel von der Fischindustrie und zu Beginn der Corona-Pandemie wurden sie mit „Ware aus den Luxuslinern überschüttet.“

Sorge in Lilienthal um wachsende Zahlen

Dr. Inga von Ahsen von der Tafel Lilienthal, Grasberg und Worpswede spricht von einem „großen Zuwachs in den letzten Monaten“ und macht sich Sorgen um einen weiteren Anstieg der etwa 450 Kunden durch Kurzarbeit sowie Arbeitslosigkeit. „Auch unsere Ausgaben sind schon hoch und weiter steigend. Die Spende können wir gut gebrauchen.“

„Ohne Nachwuchs gehen wir baden“

Mit der aktuellen Sommerkampagne „Ohne Nachwuchs – gehen wir baden“ gehen von jedem Neukunden zehn Euro an die „Lebensretter“ der DLRG-Jugend im Landkreis.

 

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Jürgen Möller

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