Gemeinsame Presse-Info               

                                                        
Osterholzer Versorger stärken Bewusstsein für Trinkwasser

Weltwassertag regt zum nachhaltigen Umgang an

In einer gemeinsamen Erklärung schärfen die beiden Osterholzer Wasserversorger das Bewusstsein für die Bedeutung des Trinkwassers. Anlass ist der Weltwassertag am Mittwoch, 22. März. Das diesjährige Motto „Accelerating Change“, übersetzt „Wandel beschleunigen“, regt zum Nachdenken über die Rolle und Bedeutung des Wassers an. Die Botschaft: Der Druck auf die Wasserreserven steigt weltweit und der Wandel zur nachhaltigen Wassernutzung muss beschleunigt werden.

„Wasser hat für unsere täglichen Grundbedürfnisse eine wesentliche Bedeutung. Die Versorgung mit Trinkwasser in bester Qualität und die zuverlässige Entsorgung von Abwasser müssen jederzeit funktionieren. Die Bürger können sich hier auf uns verlassen. Auch in Krisenzeiten.“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Heeger vom Wasser- und Abwasserverband (WAV) Osterholz.

„Einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon sprudelt das Lebensmittel Nr. 1 aus der Leitung. Die vergangenen Jahre waren oftmals geprägt von langanhaltenden Trockenperioden und Starkregenereignisse. Wir müssen bewusster mit dem Trinkwasser umgehen, unsere Infrastruktur klimarobuster machen und für die folgenden Generationen zukunftsorientiert weiterentwickeln“, wirft Christian Meyer-Hammerström als Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke einen Blick nach vorn.

„Wasser ist eine begrenzte Ressource“, erklärt Wolfgang Heeger. „Somit wollen wir zum Weltwassertag dazu anregen, dass sich die Menschen mehr Klarheit über die Rolle und Bedeutung des Wassers in ihrem Leben und für die Umwelt verschaffen. Wer den Wert des sauberen Wassers zu schätzen weiß, der ist auch bereit es zu schützen.“

Durchschnittlich verbraucht in Deutschland jeder Mensch am Tag rund 124 Liter, vor 30 Jahren waren es täglich 21 Liter je Person mehr. Der Großteil (63%) wird für die Körperpflege (Duschen, Baden, Waschen) und Toilettenspülung genutzt. Etwa fünf Liter werden zum Kochen und Trinken verwendet. Leitungswasser ist von geprüfter Qualität und als Durstlöscher immer beliebter, bequem und günstig.

Passend zum anstehenden Tag des Wassers hat die Bundesregierung am 15. März 2023 eine nationalen Wasserstrategie verabschiedet. Mit der Strategie gibt die Bundesregierung wichtige Impulse, die sowohl die Wasserqualität schützen als auch die Versorgung mit Trinkwasser langfristig und in gewohnt hoher Qualität sicherstellt.

Die Wasserversorgung kam bundesweit in den letzten Jahren immer dann an ihre Liefergrenzen, wenn an heißen Sommertagen unzählige Rasensprenger jeweils bis zu 800 Liter je Stunde im Garten das kostbare Gut versprühten und immer mehr Gartenpools mit Trinkwasser befüllt wurden. Der Wasserverbrauch lag in den Spitzenzeiten bis zu 70% über den Normalwerten. Dies führte zu einer enormen Belastung der Trinkwassernetze, Aufbereitungsanlagen und Grundwasserressourcen.

Wasserverbrauch im Haushalt:

36% Körperpflege, 27% Toilettenspülung, 12% Wäsche waschen, 9% Kleingewerbeanteil, 6% Geschirrspülen, 6% Raumreinigung / Autopflege / Garten / 4% Essen / Trinken (Quelle: BDEW)

Historie:

Der Internationale Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf die Wichtigkeit von Frischwasser und das nachhaltige Management von Frischwasser-Ressourcen lenken.

Der Weltwassertag wurde 1992 bei der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung abgesegnet. Seit seiner ersten Durchführung am 22. März 1993 hat der Weltwassertag erheblich an Bedeutung dazugewonnen.
Die UN lädt ihre Mitgliedsstaaten jedes Jahr dazu ein, an diesem Tag konkrete Aktionen zur Erhöhung des öffentlichen Wasser-Bewusstseins zu setzen.

Das Thema wird jedes Jahr von UN-Water – der Organisation, die die Arbeit der Vereinten Nationen im Bereich Wasser und Abwasser koordiniert – festgelegt und entspricht einer aktuellen oder zukünftigen Herausforderung im Bereich Wasser.

Über den Wasser- und Abwasserverband Osterholz

Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz (WAV), mit Sitz in Schwanewede, übernimmt als kommunales Unternehmen die Wasserversorgung und / oder die Abwasserbeseitigung für sieben Mitgliedskommunen im Landkreis Osterholz.

Als Wasserversorger betreibt der WAV vier Wasserwerke mit insgesamt 26 Förderbrunnen sieben Speicheranlagen sowie ein Trinkwasserleitungsnetz von 1.125 Kilometer, über das mehr als 100.000 Menschen jährlich mit 5,7 Mio. Kubikmeter Trinkwasser zuverlässig versorgt werden.

Im Bereich Abwasser wird das Schmutzwasser von rund 18.000 Hausanschlüssen gesammelt, transportiert und auf drei verbandseigenen Kläranlagen gereinigt.

Der WAV Osterholz beschäftigt über 55 Mitarbeiter an sieben Standorten und ist Ausbildungsbetrieb im kaufmännischen sowie im technischen Bereich.

Über die Osterholzer Stadtwerke:

Die Osterholzer Stadtwerke bieten im gesamten Landkreis Osterholz Strom und Erdgas an. Mit dem eigenen Leitungsnetz über 3.014 Kilometer sichert das Unternehmen die zuverlässige und sichere Energieversorgung in Osterholz-Scharmbeck, Ritterhude und Lilienthal. Weitere Geschäftsbereiche sind Nahwärme- und Trinkwasserversorgung, Entwässerung und Straßenbeleuchtung.

Der Energieversorger ist mehrheitlich in kommunaler Hand und in der Region an acht Standorten vertreten: Hauptsitz mit Verwaltung, technischen Dienstleistungen und Kundenzentrum sowie dem Klärwerk ist in Osterholz-Scharmbeck, Kundenzentrum in Ritterhude, Betriebshof und Kundenzentrum in Lilienthal. Vier weitere Kundenzentren befinden sich in Grasberg, Hambergen, Schwanewede und Worpswede, die sich im Rahmen einer Bankenkooperation innerhalb deren Geschäftsstellen befinden.

Das Unternehmen ist mit einem Jahresumsatz von rund 66 Millionen Euro (Stand: 31.12.2021) ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Landkreis Osterholz und beschäftigt 138 Mitarbeiter, davon 12 Auszubildende. Das Unternehmen engagiert sich auch für die Energiewende vor Ort und betreibt in der Region mehrere moderne Blockheizkraftwerke zur dezentralen Energieversorgung sowie Photovoltaikanlagen.

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Julia Becker

T. 04791 809 - 154


Hauptsitz

Am Pumpelberg 4

27711 Osterholz-Scharmbeck