Unser Jahr in Energie – Geschäftsbericht 2025 der Osterholzer Stadtwerke
Was wir erreicht haben: Für unsere Region. Für morgen.
2025 waren wir in Bewegung. Energiemärkte blieben anspruchsvoll. Neue regulatorische Vorgaben kamen hinzu. Und die Wärmewende vor Ort nahm konkretere Formen an. Dies zeigt beispielhaft, wofür die Osterholzer Stadtwerke stehen: sichere Versorgung, Nähe zu den Menschen und Impulse für eine lebenswerte Region.
Wir haben Netze modernisiert, Projekte für den Klimaschutz unterstützt und digitale Services vorangebracht. Einige Vorhaben sind weithin sichtbar oder verbessern den Alltag der Menschen im Landkreis ganz unmittelbar, andere laufen eher hinter den Kulissen ab. Aber alles gehört zu unserem Jahr in Energie.
Perspektiven auf 2025

Statement von Christian Meyer‑Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke
Dynamische Marktentwicklungen als Herausforderung, Highlights wie das 15. Jubiläum der Osterholzer Stadtwerke und besonders einprägsame Projekte – im Video blickt unser Geschäftsführer zurück auf wichtige Meilensteine, aber auch auf die größten Learnings und die Leistungen des Teams.

Vorwort von Prof. Dr. Tim Jesgarzewski, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Osterholzer Stadtwerke
Volatile Zeiten mit internationalen Krisen erfordern mehr denn je Stabilität vor der eigenen Haustür. Der Aufsichtsrat nimmt diese Verantwortung ernst und sieht die Osterholzer Stadtwerke robust für die Zukunft aufgestellt – dank gutem Teamwork mit der Geschäftsführung und der gesamten Belegschaft.
Große und kleine Themen – 2025 im Schnelldurchlauf
Januar

WhatsApp: Jetzt folgen und nichts mehr verpassen
Noch eine digitale Informationsquelle? Ja, aber eine, die für viele längst zum Alltag gehört: 2025 sind wir mit einem eigenen WhatsApp-Kanal gestartet. Dort gibt es Neues rund um die Osterholzer Stadtwerke, kurze Hinweise, Serviceinfos und Themen aus der Region. Schnell gelesen. Einfach abonniert über den QR-Code im Bild.
Februar

Kalender, der doppelt hilft
Ein Familienkalender für den Alltag. Eine Spende für die Tafeln. Und ein starkes Zeichen aus der Region.
Gemeinsam mit dem Abfall-Service Osterholz und dem Wasser- und Abwasserverband Osterholz haben wir fast 1.500 Familienkalender ausgegeben. Die freiwilligen Spenden ergaben 911,80 Euro. Daraus wurden am Ende 1.823,60 Euro, weil wir gemeinsam mit den anderen beiden Ver- und Entsorgern den Betrag verdoppelt haben. Im Februar wurde die Summe an die Tafeln im Landkreis übergeben, die Menschen in finanziellen Notlagen mit Lebensmitteln versorgen.
Auch der nächste Familienkalender wird ab Herbst 2026 wieder gegen eine kleine Spende an 20 Standorten im Landkreis erhältlich sein. Für gute Planung zuhause und soziale Unterstützung vor Ort.
April

Energiepartner der Modernisierungsmesse
Sanieren, bauen, besser wohnen: Auf der 19. Modernisierungsmesse in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck mit über 30 regionalen Ausstellern waren wir erneut als Energiepartner dabei.
An unserem Stand ging es um Fragen, die viele Menschen beschäftigen: Was bringt Photovoltaik? Welche Förderung passt? Wie kann mein Zuhause energieeffizienter werden? Unser Dienstleistungsteam hat beraten, erklärt und erste Schritte aufgezeigt.
Das Stadtwerke-Gewinnspiel mit dem E-Smart voller Luftballons brachte zusätzliche Aufmerksamkeit ins Außenzelt. Zu gewinnen gab es bei richtiger Schätzung ein Jahr kostenlosen Strom.

Erst tauschen, dann zählen
Einmal kurz an den Zähler denken und dann für lange Zeit wieder Ruhe haben: 2025 wurden jeweils 3.600 Strom- und Wasserzähler turnusmäßig getauscht. Der Hintergrund: Wasserzähler müssen nach sechs Jahren, Stromzähler nach acht Jahren gewechselt werden. Außerdem ging der Rollout intelligenter Messsysteme weiter. Klingt nach Pflichtprogramm? Ist es auch. Aber genau solche Aufgaben sorgen dafür, dass Messung, Abrechnung und Versorgung zuverlässig laufen.
Mai

Umzug? Bitte früher melden
Seit Juni 2025 gilt deutschlandweit der 24-Stunden-Lieferantenwechsel. Das klingt technisch, betrifft aber viele Menschen ganz konkret beim Ein-, Aus- oder Umzug.
Wichtig ist: Rückwirkende Umzugsmeldungen sind seitdem nicht mehr möglich. Deshalb haben wir Kundinnen und Kunden sowie Vermieterinnen und Vermieter frühzeitig informiert. Unsere Empfehlung: Umzüge mindestens 14 Tage vorher melden und Zählerstände rund um die Schlüsselübergabe dokumentieren.
So bleibt Versorgung einfach und es entstehen keine unnötigen Kosten.
Juni / Juli

Neue Website, mehr digitale Nähe
Ende Juni ist unsere neue Website online gegangen. Klarer aufgebaut, moderner gestaltet, barrierefrei und besser auf digitale Nutzung ausgerichtet.
Nicht alles war am Stichtag komplett fertig. Einige Funktionen und Inhalte wurden schrittweise ergänzt. Doch am Ende ermöglichten wir damit allen Menschen – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen – einen uneingeschränkten Zugang zu unseren Informationen und Dienstleistungen.
Der Anspruch bleibt also klar: Wer online mit uns in Kontakt tritt, soll sich schnell zurechtfinden und auch digital wohlfühlen.
September

30.000 Euro für Klimaschutz
13 Projekte. Knapp 700 Stimmabgaben. Rund 30.000 Euro Förderung.
Auch 2025 haben wir regionale Klimaschutz-Projekte unterstützt. Die meisten Stimmen erhielt der TSV Sankt Jürgen für neue LED-Flutlichttechnik am Sportplatz. Ebenfalls gefördert wurden unter anderem die DLRG Schwanewede für Wärmepumpe, Photovoltaik und E-Fahrzeug, das Dorfgemeinschaftshaus Brünings Hof für ein LED-Lichtkonzept, der NABU Hambergen und die KGS Hambergen für die Rettung des Heilsmoores sowie der TSV Meyenburg in puncto Solarthermie.
Das Geld stammt aus unserem Nachhaltigkeitsfonds: Für jede verbrauchte Kilowattstunde unseres Ökostrom-Tarifs fließen seit 2017 exakt 0,025 Cent in diesen Topf. Einzelpersonen, Vereine, Gruppen und Institutionen können daraus Fördermittel für CO2-Spar-Vorhaben beantragen. Insgesamt haben wir so bereits 49 gemeinnützige Projekte mit mehr als 100.000 Euro unterstützt.
Oktober

Digitales Kundenportal: 3.000 geknackt
Ehrlich gesagt, waren wir selber überrascht, wie schnell unser digitales Kundenportal die Marke von 3.000 Nutzerinnen und Nutzern erreicht hat. Immer mehr Menschen erledigen ihre Anliegen eben gerne online: Verträge prüfen, Daten ändern, Anfragen starten oder Zählerstände übermitteln. Bequem von zuhause, rund um die Uhr. Das zeigt: Digitaler Service wird angenommen, wenn er einfach funktioniert. Genau daran arbeiten wir weiter.
November

Stabile Netze, starke Versorgung
Strom, Erdgas, Wasser und Wärme funktionieren dann am besten, wenn niemand darüber nachdenken muss. Genau daran arbeiten unsere Netzteams jeden Tag.
Die im Herbst veröffentlichten Zahlen zeigten, wie zuverlässig die Versorgung in unserem Gebiet ist: Im Stromnetz lag die durchschnittliche Ausfallzeit bei nur 4,11 Minuten pro Jahr und Kunde. Im Gasnetz waren es 0,161 Minuten. Damit lagen wir deutlich unter den jeweiligen Bundesdurchschnitten.
2025 haben wir weiter investiert, modernisiert und instandgehalten. Für zuverlässige Versorgung im Hier und Jetzt, aber auch vor dem Hintergrund der voranschreitenden Energiewende in den kommenden Jahren.

Jonis Schwamm auf großer Reise
Manchmal zeigt eine kleine Geschichte ziemlich gut, was Nähe zu den Menschen in der Region bedeutet. Joni, 3 Jahre alt, hatte beim Badputzen ihren Schwamm in der Toilette verloren. Kurz darauf kam Post bei unserer Kläranlage an. Ob wir den Schwamm vielleicht wiederfinden könnten?
Zurückholen konnten wir ihn leider nicht. Aber Joni und ihr Papa bekamen einen lieben Brief mit einer Erklärung zur Reise ihres Schwamms und einem kleinen Paket mit Ersatz. Das Mädchen hat sich riesig gefreut. Ein Moment zum Schmunzeln im ansonsten hektischen Trubel. Und ein schöner Beweis dafür, dass unsere Arbeit stets ein kleiner Teil des Alltags der Menschen ist.
Wir haben das mal beziffert
- 11.200.000 ... Euro investierten die Osterholzer Stadtwerke 2025 in ihre Netze.
- 160 ... Beschäftigte inklusive Auszubildende arbeiten bei uns.
- 7 ... Kundenzentren sorgen für persönliche Beratung im Landkreis.
- 65.000 ... Menschen werden täglich verlässlich mit Erdgas, Strom, Wärme und Trinkwasser versorgt.
- 2.800 ... Kilometer Strom-, Gas- und Wasserrohrnetz bilden die Grundlage der Versorgung.
- 3.600 ... Strom- und Wasserzähler (jeweils) wurden 2025 turnusmäßig ausgetauscht.
- 30.000 ... Euro Fördergeld wurden 2025 an regionale Klimaschutz- und Ökostromprojekte verteilt.
- 278.124 ... Online-Impressionen erzielten wir mit unserer Vertriebskampagne „Du ziehst aus? Unsere Energie zieht ein!“ bei der jüngeren Zielgruppe.
- 36 ... Bohrungen wurden im Quartier Windhornsfeld für die kalte Nahwärme getätigt.
- 23 ... Prozent seines Strombedarfs deckt das Allwetterbad mithilfe des neuen Solar-Carports und spart dadurch rund 150 Tonnen CO2 pro Jahr ein.
- 1,5 ... Tonnen wog das gespendete Notstromaggregat für die Stadt Isjum in der Ostukraine.
Was uns besonders bewegt hat

15. Geburtstag: Danke sagen und gemeinsam feiern
2025 wurden die Osterholzer Stadtwerke 15 Jahre alt. Ein Jubiläum, das nicht nur auf dem Papier wichtig war. Denn es bedeutet auch: 15 Jahre Vertrauen, Nähe, Verantwortung und Zusammenarbeit in der Region.
Gefeiert wurde auf mehreren Ebenen. Mit Geschäftspartnern, Kolleginnen und Kollegen ging es zur SAIL 2025 nach Bremerhaven. Zwei Tage fürs Netzwerken, Teambuilding und für das Gefühl: Das hier haben wir gemeinsam aufgebaut.
Auch die Kundinnen und Kunden sowie viele Ehrenamtliche wurden eingeladen. Beim Hoffest am Pumpelberg sagten die Osterholzer Stadtwerke auch ganz öffentlich Danke. Bei Livemusik bedienten die Mitarbeitenden alle Gäste mit Speisen und Getränken und sorgten so für ein offenes Miteinander. Der Auftritt der Partyband #Hashtag machte aus dem Jubiläum einen Abend, der bestens zu uns passte: regional, persönlich, unkompliziert.
Diese Geburtstagsfeier war also kein Selbstzweck. Sie war ein Blick zurück und ein Signal nach vorn: Wir bleiben vor Ort. Wir bleiben ansprechbar. Und wir gestalten OHZ weiter mit.

Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen und neue Wärmegesellschaft gegründet
Die Wärmewende bildet eine der großen Aufgaben der kommenden Jahre. 2025 wurde sie im Landkreis Osterholz deutlich greifbarer.
Gemeinsam mit den Kommunen, EWE NETZ und uns, den Osterholzer Stadtwerken, wurde die kommunale Wärmeplanung finalisiert. Sie zeigt, wo Wärmenetze sinnvoll sein können und wo dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen die bessere Wahl sind. Für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen gibt es zusätzlich eine interaktive Karte. Dort lässt sich prüfen, welche Wärmeoptionen für das eigene Gebiet infrage kommen.
Die Analyse zeigt auch, wie groß die Aufgabe ist: Rund 90 Prozent der heutigen Wärmeversorgung im Landkreis basieren noch auf fossilen Energieträgern. Gleichzeitig gibt es große Potenziale, etwa durch oberflächennahe Geothermie, Solarthermie und Umweltwärme. 13 Prüfgebiete wurden für mögliche Wärmenetze identifiziert.
Parallel gründeten wir im vergangenen Jahr die Osterholzer Wärmegesellschaft als Gemeinschaftsunternehmen von EWE NETZ und den Osterholzer Stadtwerken. Ihr Ziel: klimafreundliche, bezahlbare und verlässliche Wärmelösungen für den Landkreis entwickeln, planen und betreiben.

Windhornsfeld: Wärme aus 140 Metern Tiefe
Im Quartier Windhornsfeld in Hambergen entsteht unter dem Bauträger Volksbank eG Osterholz Bremervörde eine klimafreundliche Wärmeversorgung für 30 Grundstücke nach dem Prinzip der kalten Nahwärme.
Was erst einmal widersprüchlich klingt, ist eine effiziente Lösung für Wärme und Kühlung. In rund 140 Metern Tiefe herrschen etwa zehn Grad Celsius. Diese Energie wird über Sole-Wärmepumpen nutzbar gemacht. Im Winter für Raumwärme und Warmwasser. Im Sommer kann das System Gebäude passiv kühlen.
2025 wurden dafür 36 Bohrungen umgesetzt. Das Wärmenetz hatten Mitarbeitende der Osterholzer Stadtwerke bereits im Vorjahr gebaut. Sobald das erste Gebäude angeschlossen ist, geht alles in den Betrieb. Windhornsfeld ist damit mehr als ein Neubaugebiet. Es ist ein Pilot für lokale, erneuerbare Wärme. Und ein Beispiel dafür, wie vorhandene Energiequellen direkt vor Ort genutzt werden können.

Mehr Sonne für den Landkreis
2025 stand ganz im Zeichen des verstärkten Photovoltaikausbaus in der Region. Die PV-Anlagen sind an vielen Stellen sichtbar: auf kommunalen Dächern, auf sozialen Einrichtungen, auf Wohn- und Geschäftshäusern.
In Lilienthal ging die vierte Solaranlage der Bürger-Energie-Genossenschaft Lilienthal auf dem Rathausdach ans Netz. 54 Module mit einer Spitzenleistung von bis zu 24,3 Kilowatt-Peak sind ein starkes Signal für lokale Bürgerenergie.
Gleichenorts zeigt ein Mieterstrommodell im Lilienhuus, wie saubere Energie direkt vom Dach im Alltag ankommt. Die Photovoltaikanlage liefert jährlich rund 21.000 Kilowattstunden Strom und deckt etwa ein Drittel des Strombedarfs im Gebäude.
In Schwanewede wurde außerdem der erste PVmover im Landkreis installiert. Eine Anlage, die der Sonne folgt und dadurch besonders effizient arbeitet. Sie braucht kein Dach und keinen festen Fundamentstandort. Damit wird Photovoltaik flexibler.
Auch die Lebenshilfe Osterholz setzt auf Sonnenstrom. Vier Standorte wurden mit PV-Anlagen ausgestattet: das Wohnheim Bahnhofstraße sowie die Kitas Moorblick, Tinzenberg und Astrid Lindgren. Das verbindet Energiewende mit sozialem Mehrwert. Hinzu kommen neue Installationen wie der Solar-Carport am Allwetterbad, der Solarstrom mit zusätzlichem Wetterschutz für Besucherinnen und Besucher kombiniert, und die Flächen für das Restaurant Stallings.
Das Gesamtbild ist also klar: Die Energiewende im Landkreis besteht nicht aus einem großen Projekt, sondern aus vielen kleinen konkreten Schritten.

Notstromdiesel für die Ukraine: zweites Leben mit großer Wirkung
Ein ausgemustertes Notstromaggregat sollte eigentlich verschrottet werden. Doch nun leistet es wichtige Hilfe für Menschen in der Ukraine.
Das nach wie vor funktionstüchtige, aber hier nicht mehr zugelassene Aggregat stand im alten Betriebshof der Osterholzer Stadtwerke in Lilienthal. Nach einem Neubau wurde es nicht mehr benötigt. Über den Verein „Water for Ukraine“ entstand die Idee, den Notstromdiesel dorthin zu bringen, wo er dringend gebraucht wird: nach Isjum in der Ostukraine. Der Ausbau war ein kleiner Kraftakt: 1,5 Tonnen mussten bewegt, demontiert und verladen werden. Kolleginnen und Kollegen der Osterholzer Stadtwerke arbeiteten dafür mit Ehrenamtlichen zusammen.
Heute betreibt das Aggregat Pumpen für die Wasserversorgung im Falle von Stromausfällen. Der Notstromgenerator bekam so ein zweites Leben und leistet dabei Gutes. Ein Herzensprojekt, das zeigt: Unsere soziale Verantwortung endet nicht an der Landkreisgrenze.
Für die Region. Für Sie. Immer vor Ort.

Näher dran an den Menschen
In der ersten Jahreshälfte sind wir mit zwei Vertriebskampagnen noch näher an die Menschen im Landkreis herangerückt. Zum Jahresstart hieß es: „Du ziehst aus? Unsere Energie zieht ein!“ Die Kampagne richtete sich an junge Leute, die ihren Wohnsitz wechseln. Plakate in den Kundenzentren, auffällige Werbemittel in regionalen Tageszeitungen und eine Social-Media-Kampagne sorgten für Aufmerksamkeit. Das Ergebnis: knapp 150 neue Verträge.
Im Frühjahr folgte „Kaffee, Klatsch und Kilowatt“. Die Idee war einfach: Wir sind vor Ort und persönlich erreichbar. Neukundinnen und -kunden erhielten in den Kundenzentren ein limitiertes Kaffeepaket. Dazu besuchten wir im Rahmen sogenannter Kaffeefahrten mit unserem Coffeebike Märkte im Versorgungsgebiet und kamen mit den Menschen direkt ins Gespräch.

Festpreise: Sicherheit in bewegten Zeiten
Seit der Energiekrise ist das Bedürfnis nach Planungssicherheit deutlich gestiegen. Viele Menschen möchten wissen, womit sie rechnen können.
Unsere Strom- und Erdgasfestpreise zahlen genau darauf ein: klare Konditionen und verlässliche Laufzeiten. Die Festpreisverträge gelten für zwei Jahre und kommen bei vielen Kundinnen und Kunden hervorragend an. Gleichzeitig bleiben wir persönlich erreichbar. Wer Fragen zu Tarifen hat, kann sich online informieren, anrufen oder eines unserer sieben Kundenzentren persönlich besuchen.

Gemeinsam stärker mit Beteiligungen
Wir denken Versorgung langfristig. Dazu gehört auch ein Portfolio, das 2025 insgesamt sieben Unternehmensbeteiligungen umfasste. Ziel ist es, regionale Wertschöpfung zu stärken, wirtschaftliche Stabilität zu sichern und die Energiewende gemeinsam mit starken Partnern voranzubringen. Dazu gehören unter anderem Beteiligungen an der Aukos GmbH (Elektroinstallationen), der Reon AG (Wind- und Solarprojekte), der Trianel GmbH (Stadtwerke-Transformation) oder auch der Bürgerenergie-Genossenschaft Lilienthal eG. Im letzten Jahr wurden zudem ein eigenes Beteiligungsmanagement und ein begleitendes Beteiligungscontrolling aufgebaut. Das schafft Transparenz, Steuerung und eine Grundlage für die weitere Entwicklung.

Arbeitgebermarke: zeigen, was uns ausmacht
Sichere Energieversorgung wird von klugen Köpfen gewährleistet. Diese Fachkräfte sind heißbegehrt. Deshalb haben wir 2025 weiter an unserer Arbeitgebermarke getüftelt, um die Vorteile einer Anstellung bei den Osterholzer Stadtwerken noch breiter zu kommunizieren.
Im Fokus standen Themen, die den Arbeitsalltag prägen: Zusammenhalt, Benefits, Führungsstil, Arbeitsklima oder auch Entwicklungsmöglichkeiten. Die Arbeitgebermarke soll nach innen stärken und nach außen zeigen, wofür die Osterholzer Stadtwerke stehen.
Wichtig war uns dabei: Die Marke lebt nicht nur durch Slogans, sondern auch durch Gesichter. Mitarbeitende transportieren mit ihrem Konterfei, was die Arbeit bei uns so besonders macht. Das befördert das Wir-Gefühl und unsere Position als starker Arbeitgeber in der Region.

Strategie-Dialog: Kurs geschärft
Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Und was heißt das konkret für unsere Arbeit in den kommenden Jahren?
Diese Fragen standen Anfang 2025 im Mittelpunkt eines umfassenden Strategie-Dialogs. Auf Basis einer Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken wurden Geschäftsfeldstrategien weiterentwickelt, zentrale Querschnittsthemen definiert und konkrete Handlungsfelder für die einzelnen Fachbereiche abgeleitet.
Die geschärfte strategische Ausrichtung wurde anschließend mit dem Aufsichtsrat diskutiert und verabschiedet. Anfang 2026 stellten wir sie den Mitarbeitenden vor. Jetzt geht es darum, die Leitplanken Schritt für Schritt in Maßnahmen zu übersetzen. Damit aus Strategie gelebter Alltag wird.
Unser Weg geht weiter
Auch 2026 bleibt viel zu tun. Wir investieren weiter in moderne Netze, erneuerbare Ressourcen, digitale Services und eine sichere Versorgung. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um Verantwortung: Energie muss verlässlich bleiben und Schritt für Schritt ökologischer werden.
Unser Ziel bleibt klar: Wir gestalten Energie für die Region. Mit starken Partnern, einem engagierten Team und Lösungen, die vor Ort funktionieren.
Ausblick auf 2026 von Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke

In 2026 gilt es nach wie vor, die Bezahlbarkeit von Energie vor dem Hintergrund geopolitischer Auseinandersetzungen sicherzustellen. Zudem gibt unser Geschäftsführer persönliche Einblicke, worauf er sich in diesem Jahr besonders freut und was ihm privat Energie verleiht.
Jahresabschluss 2025
Ausführliche Informationen und Details zu unserem Geschäftsjahr 2025 stehen in unserem Jahresabschluss für Sie zum Download bereit.